DU

DU

Wie gut, wie gut -, ich bin Dich los,
Du hingst mir wie ein Eisenkloß
auf meinem Herz, an meinem Bein,
endlich bin ich mit mir allein !

Ich bin die Zickereien satt,
die bringen mich zu früh ins Grab.
Und immer hast Du ein Problem,
in allem bist Du so extrem !

Ich frage mich, was willst Du nur,
nie bleibst Du in der gleichen Spur,
die Pläne gehen hin und her,
Dich zu verstehen ist so schwer !

Für ’nen „Ferrari“ hältst Du Dich,
lagst aber müde wie ein Fisch,
in meines Bettes Kissen rum
und machtest kaum den Hintern krumm.

Wie oft verbatest ohne Grund
Du mir mit frechem Wort den Mund.
Und ständig hast Du mich frustriert,
Vorwürfe künstlich konstruiert.

Du bist so maßlos arrogant,
ach, hätt’ ich Dich doch nie gekannt,
Du hast mich pausenlos gerügt,
ich hab’ Dir niemals recht genügt !

Sechs Jahre hast Du mich gequält,
ich hatte Dich zur Lieb’ erwählt,
Nur Du warst allzeit mir im Sinn,
Du galtest mir als Hauptgewinn !

Ich hab’ nur Dich, nur Dich gemocht,
wie dröhnend hat mein Herz gepocht,
das erste wie das letzte Mal,
nie schien mir Deine Liebe schal !

Wie gern dreht’ ich das Rad zurück,
trotz allem Frust warst Du mein Glück;
Du bist ein Biest, Du bist so schlimm,
doch liebte ich selbst Deinen Grimm !

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