FRAUEN-BLÜTEN

 
 
 
 
FRAUEN-BLÜTEN
 
Göttlich schön, der Frauen Formen,
frei von allen engen Normen.
Wenn sich Kirschenblüten breiten
gleicht kein Blättchen einem zweiten.
 
Die Natur ist Gottes Schöpfer,
findungsreich sind Menschen-Töpfer,
die den Meister höhnend äffen,
doch ihn nimmer übertreffen.
 
Kirschenblüten - Rosenblätter,
kein Gebilde scheint uns netter,
reizvoll, lieblich sind die Häute,
all der bunten Frühlings-Bräute.
 
Woher kommt abnormes Sinnen,
„bessere“ Formen zu gewinnen,
die Naturform zu beschneiden,
Blüten-Wunder abzuweiden ?
 
Verbieten müsste man den Lümmeln,
Blütenhäute zu verstümmeln -,
ihr natürlich schönes Schwellen,
durch ein Schlitzchen zu entstellen.
 
Ist doch das Köstlichste am Weibe,
Vielfältigkeit am heiligen Leibe.
Begeistert schauen wir die Auen,
der naturbelassenen Frauen !
 
Aus der Werbeseite einer kosmetisch-chirurgischen Klinik.
 
Schamlippen-Verkleinerungen werden als sog. „Labioplastik“ von einer Vielzahl chirurgischer Kliniken angeboten. 2015 wurden weltweit 95.000 Labioplastiken durchgeführt. Es kann nur als Marotte oder als Modefimmel bezeichnet werden, was sich da Frauen antuen, nämlich ihre natürliche bezaubernde, schwellende Frauenschönheit der Vulva zu einem „unauffälligen“ bzw. Schlitzchen veröden zu lassen. Um solch eine Fragwürdigkeit zu motivieren, wird auf den Werbeseiten von einer „Unzufriedenheit mit dem eigenen Körper“ geschrieben, vom „verringerten Selbstwertgefühl“ und mangelnden „Wohlbefinden im eigenen Körper“. Es heißt, viele Frauen seien mit ihrem Intimbereich unzufrieden. Welch‘ eine Fehlhaltung ! Keine Geschlechtsregion einer geliebten Frau ist nicht einladend und reizvoll auf ihre ganz individuelle Art und Weise. Den Frauen wird etwas von „Ästhetik“ eigeredet. Die überwältigende Ästhetik ist immer die Naturform und nicht die genormte schmale Kinder-Vulva ! Die Kliniken werben mit der Suggestion: „Das allgemeine Schönheitsideal greift mittlerweile bei Frauen auch im Intimbereich. Viele sind daher mit ihren Schamlippen unzufrieden, empfinden sie als zu groß. Diese Wahrnehmung führt zu einem Unwohlsein im eigenen Körper, Scham entsteht. Häufige Folge ist eine Beeinträchtigung des Liebeslebens der Betroffenen.“ Seit Millionen von Jahren haben sich Männer vom Anblick der intimsten Weiblichkeit zur Begeisterung und heißen Begehrlichkeit hinreißen lassen. Und plötzlich soll das angeblich nicht mehr ausreichen, was die Natur den Damen mit in die Wiege gelegt hat ? Das ist hochgradiger Unsinn ! Um den angepriesenen Verkleinerungseingriff noch plausibler zu machen, wird auch die Funktionalität als Scheinargument herangezogen. Man liest: „Neben der Ästhetik ist jedoch auch die funktionelle Beeinträchtigung Beweggrund für eine Schamlippenverkleinerung. Denn: Die inneren Schamlippen schützen die Scheide vor Austrocknung und dem Eindringen von Keimen. Sind die inneren Schamlippen also zu groß und überragen die äußeren Schamlippen, ist diese Schutzfunktion nicht mehr gewährleistet.“ Das genau Gegenteil ist richtig, je voluminöser Schamlippen gestaltet sind, umso perfekter dienen sie als fähiger Klebeverschluss die Körperöffnung vor Austrocknung, sowie dem Eindringen vom Fremdeiweißen bzw. Erregern aller Arten zu schützen. Je größer die Fläche des Schamlippen-Epithels ist, umso mehr wird beim Urinieren vom Harnstoff überspült und umso effizienter wirkt dessen antibakterielle Funktion. Einige der albernsten Angaben lauten: „Zudem kann dies Schmerzen beim Sport, beim Geschlechtsverkehr sowie eine Ablenkung des Harnstrahls zur Folge haben.“ Seit Urzeiten haben Frauen ihren Mann gestanden bei Spiel, Sport, Arbeit und Jagd, im ehemals harten Lebenskampf, ohne die geringsten körperlichen Benachteiligungen durch gut entwickelte Vulvalippen. Wenn das eine Rolle spielen würde, müsste der Mann mit seinem „hinderlichen“ Gemächte und einem hochempfindlichen Hodenbeutel zwischen den Beinen, viel eher geneigt sein, sich dieser Last zu entledigen. Eine Schamlippenverkleinerung kostet so um die 1500.00 Euro; keine vernünftige Frau sollte für diese total überflüssige und entstellende OP Geld ausgeben !
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