SCHMETTERLINGSSTAUB

 

SCHMETTERLINGSSTAUB

 

SCHMETTERLINGSSTAUB
 
Schmetterlingsstäube an den Fingern,
Schüppchen von den kleinen Dingern,
sind wie bunte Traumesflöckchen,
in erwachsenen Kinderköpfchen -,
in der Herzen Sehnsuchtsfalten,
die die Hoffnung uns erhalten.
 
Schmetterlingsstäube auf den Seelen,
dazu ein Summen in den Kehlen,
und ein Lachen in den Augen,
mag zum heitren Leben taugen -;
leicht und farbig und vergänglich,
für all das Schöne froh empfänglich.
 
Schmetterlingsstäube, wie die Liebe,
Holdestes im Weltgetriebe,
mit der uns Blumen wie die Frauen,
wundersam den Sinn betauen,
dass die Nachtgedanken schwinden,
fortgeweht in Sommerwinden.
 
Schmetterlingsstäubchen allerwegen,
woll’n wir unversehrt uns hegen,
bis zum Tod uns traulich wahren,
bis wir zu den Sternen fahren -;
wo dort droben auf den Bahnen,
Schmetterlingsstäube wir erahnen.
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