MEIN TRÄUMELEIN

 
 
 
 
MEIN TRÄUMELEIN
 
Mir träumte ein Träumlein,
dem war ich gut -,
meine Bergheimat ruhte
in traulicher Hut.
 
Steile Zinnen umschlossen
die Alm und die Au' -,
herzrot stand die Sonne
im Himmelsblau.
 
Und allzeit lag Frieden,
ob Schimmer, ob Schnee,
über dem Dörfchen
am heimigen See.
 
Da kreiste mein Wünschen
um Haus und Herd,
die Weite des Himmels
schien mir nichts wert.
 
Ich sann nach den Zielen,
im Menschenhirn -,
die Heimat verblieb mir
als Sehnsuchtsgestirn.
 
Das Traute bewahren,
galt mir als genug,
ohne drohende Fremde,
Falschheit und Trug.
 
 
Bild: Eigene kleine Malerei, Durchmesser 6 cm
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