MÄNNER-SKLAVEN

 
MÄNNER-SKLAVEN

Kein Mann ist immer nur der Brave,
und doch bleibt er auf ewig Sklave -;
das Weib erfüllt die Herrenrolle -,
sie lässt ihn nie aus der Kontrolle.

Männer meinen sie sind Herren,
doch sind sie Opfer einer Irrung -,
als Knabe sie nach Mammi plärren,
später bringt das Weib Verwirrung.

Seh’n die Männer Frauen laufen,
endet ihr gesundes Schnaufen,
macht ihr Rhythmus einen Rutsch,
und schon ist die Klugheit futsch.

Des Mannes Lebens-Sensation -
nichts was tiefer ihn erschüttert -,
sind Frau’n und heißer Liebe Lohn,
ohne dies’ ist Er verbittert.

Die größte Sensation des Weibes,
ist die Frucht des eignen Leibes -;
wird ihr Kind und Mutter-Mühen -,
darin mag die Frau erblühen.

Zentral gilt das Weib dem Manne,
doch zentral ist dem Weib das Kind,
so bleibt nur kurz die Zeiten-Spanne,
da Frau und Mann sich einig sind.

Lebenslang sind Männer suchend,
ohne Weib die Welt verfluchend -;
immer sind sie schlimm getrieben,
nach der Lieb’ und nach dem Lieben.

Das macht sie zu Bettel-Sklaven,
und die Weiber können fordern:
„Willst du in meinen Liebes-Hafen,
musst du meine Wünsche ordern !“


Denn das Weib ist kühl und listig,
beherrscht dazu noch die Sophistik -;
kann den Mann nach Wunsche lenken,
leiden lassen und beschenken.

So hat Natur das schlau bedacht,
um die Kräfte auszugleichen,
Männern gab sie Muskelmacht,
Weibern doch die Herrschaftszeichen.

Kaum seh’n Männer die Signale,
erliegen sie des Weib’s Kabale,
werden fügsam, fromm und willig,
doch die Weiber bleiben grillig.
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