SEXUELLE ÜBERGRIFFE - ZWEI SORTEN MÄNNER

Bildausschnitt der Jungbrunnen-Szene aus dem Festsaal der Burg von Manta
in Piemont, vom „Meister von Manta“, um 1440
 
 
 
ZWEI SORTEN MÄNNER
 
Zwei Sorten Männer gab es immer,
aber heute wird es schlimmer,
die einen sind mit Frauen zart,
die anderen werden rabiat.
 
Die Rabiaten sind am wachsen,
die machen manche Musel-Faxen,
sie sind nicht richtig bei Verstand,
verweigern Frauen gar die Hand.
 
Sie wollen nicht mal Hände fassen,
indem sie Frauen-Rechte hassen,
doch Frauen-Leiber umso mehr,
im paradoxen Sucht-Verkehr.
 
Die Brutalen, die Missbräucher,
zerren Mädchen hinter Sträucher,
nehmen sich das mit Gewalt,
das als feinstes Traumziel galt.
 
Denn als Edelstes der Träume,
eingegrenzt in Anstands-Zäume,
ist der Liebe zartes Fühlen,
wenn ein Kuss die Lippen kühlen.
 
Die primitive Gier nach Fleisch
galt niemals der Minne gleich -;
Deutschen galt das nie als löblich,
 wir werten das als krass und gröblich.
 
 
 
Sexuelle Übergriffe -
Die Rechte der Frauen sind genauso schutzbedürftig wie die der Flüchtlinge
 
Sexuelle Übergriffe durch Zuwanderer verunsichern die Frauen in Deutschland. Diese Unsicherheit muss dringend ernst genommen werden. (20.09.2017 - zu Bayern - Kommentar von Ulrike Heidenreich) Viele, sehr viele Frauen waren es, die im Sommer 2015 an den Gleisen des Münchner Hauptbahnhofes standen. Als dort jeden Tag Tausende Flüchtlinge ankamen, klatschten sie Beifall. Sie taten dies, um die Menschen willkommen zu heißen und um ihnen die Angst zu nehmen. Es war dort eine Stimmung, die anrührte, es war Gänsehaut und Glück, es war so viel Hoffnung und Hilfsbereitschaft. Die Stimmung ist umgeschlagen, schon seit einiger Zeit. Wenn Frauen heute einer größeren Gruppe von männlichen Geflüchteten begegnen, ist da immer wieder dieses Gefühl der Bedrohung.
 
Die Frauen haben die Kriminalitätsstatistik über Vergewaltigungen durch Flüchtlinge im Kopf - und damit auch die Angst. Vielen Frauen ist mulmig. Sie fürchten, durch ihr Auftreten falsche Signale auszusenden. Das kann nicht sein. Die Freiheit, sich so zu kleiden und so zu bewegen, wie man möchte, ist unverhandelbar. Selbst die Gutwilligsten tun sich keinen Gefallen, den Bruch in der Willkommenskultur auszublenden. Man muss die Fakten nüchtern benennen, ohne Dämonisierung einerseits und Verklärungen andererseits.
 
Das Dilemma, in dem auch die Helferkreise stecken, ist groß. Nach der Anfangseuphorie gab es in den überheizten Traglufthallen erste Spannungen und Unverständnis. In diesen Notunterkünften waren manchmal bis zu 600 Männer untergebracht. Verschiedene Nationen, Religionen, Altersklassen - es kochte gewaltig. Mittendrin Frauen aus der Nachbarschaft, die selbstbewusst und mit kühlem Kopf Sprachkurse gaben, trösteten, informierten. Eine Frau alleine mit Hunderten Männern in einem Raum - das ist für Flüchtlinge, die aus Ländern kommen, in denen es Frauen unter Androhung von Peitschenhieben nicht gestattet ist, ohne männliche Sippschaft das Haus zu verlassen, ein verstörendes Bild. Irritiert berichten wiederum erfahrene Flüchtlingshelfer davon, wie sie in Gesprächen mit ihren Schützlingen auf krudeste Moralvorstellungen treffen und Verhaltensweisen im Umgang mit Frauen beobachten, die respektlos und unverschämt sind. Oder gar brutal.
 
Meldungen nur aus der vergangenen Woche: Eine 16 Jahre alte Schülerin aus München wird von zwei Afghanen vergewaltigt, ein Passant verhindert die Vergewaltigung durch einen dritten Flüchtling; auf der Kirchweih in Hirschaid werden Asylbewerber festgenommen, die Mädchen sexuell belästigen; bei Rosenheim wird eine Joggerin von einem Asylbewerber vergewaltigt. Und mit dem ersten Sammelabschiebeflug aus Deutschland seit Monaten landen acht abgelehnte Asylbewerber in Kabul - von sieben sind Sexualdelikte von Kindesmissbrauch bis Vergewaltigung bekannt.
 
Vergangene Woche gab Bayerns Innenminister Joachim Herrmann außerdem bekannt, dass fast 50 Prozent mehr Vergewaltigungen im Freistaat angezeigt wurden, es seien 685 im ersten Halbjahr gewesen. 126 Übergriffe werden Zuwanderern zugerechnet. Die Statistik des CSU-Mannes weist Ungenauigkeiten auf. So wurde nicht berücksichtigt, dass seit Verschärfung des Sexualstrafrechts - ein Segen für Frauen - viel mehr Taten strafbar sind als noch vor einem Jahr. Auch wurden alle sexuellen Vergehen fälschlicherweise als Vergewaltigungen zusammengefasst. Doch das Unbehagen der Frauen lindert auch das Wissen um diese Ungenauigkeiten nicht.
 
Zwei Drittel der Asylsuchenden sind Männer, allein im ersten Halbjahr waren es 90 000, die neu nach Deutschland kamen. Viele von ihnen sind auf den Straßen in Gruppen sichtbar. Sie sind entwurzelt und ohne soziale Kontrolle. Mehrere Studien belegen, dass bei der Gruppe männlicher Geflüchteter eine höhere Gewaltbereitschaft besteht als bei anderen Gruppen. Viele dieser Männer kommen zudem aus Ländern und Milieus, in denen schroff zwischen ehrbaren und nicht ehrbaren Frauen unterschieden wird, erkennbar etwa an der Verhüllung. Für diese Männer bricht ein Weltbild zusammen, das ihnen das Leben mit Frauen vorher allzu simpel gestaltet hat. Kernpunkt muss darum sein, bei den Flüchtlingen Respekt für die Lebensweise und für die Frauen in Deutschland zu erreichen. Das muss mittels stark forcierter und neu durchdachter Integrationskurse geschehen, in denen auch die Ängste der Frauen hierzulande thematisiert werden.
 
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„Mama, ich wurde angegriffen“
 
Stendal - Es geschah am 25. Mai 2016: Die 15-jährige Lisa (Name geändert) joggt am Nachmittag auf dem Nordwall, als ihr drei ausländische Männer entgegenkommen. Ein mulmiges Gefühl überkommt sie. Sie wechselt die Richtung. Plötzlich soll ein Mann aus dem Gebüsch gesprungen und sie an beiden Armen festgehalten haben. Drei weitere Männer umzingeln sie. Sie fassen ihr ins Gesicht, grapschen ihr an den Po und die Brust. Sie schreit, tritt und schlägt um sich. Eine Zeugin kommt zu Hilfe. Die 15-Jährige kann fliehen. Total aufgelöst und unter Tränen ruft sie ihre Mutter an: „Mama, Mama ich wurde angegriffen. Komm so schnell es geht. “
 
Ein Jahr ist seit diesem Angriff vergangen. Die Gymnasiastin hat mit dem „Vorfall“ abgeschlossen. So wirkt es zumindest nach außen, wie die Mutter im Gespräch mit der AZ sagt. Spuren hat die Sache dennoch hinterlassen. „Meine Tochter ist nach diesem Angriff ängstlicher geworden. Abends hat sie Angst, auf die Straße zu gehen. Wenn sie das Haus verlässt, nimmt sie immer Pfefferspray mit. Manchmal hat sie auch Angst, einem der Täter wieder zu begegnen“, erklärt ihre Mutter.
 
Über den Angriff redet die Tochter ungern. Eine Therapie blockt sie ab. „Es gibt nichts, worüber man reden müsste“, sei dann die Antwort. Verkriechen will sich Lisa aber nicht, betont ihre Mutter. Sie gehe weiterhin joggen. Und auch zu Männern habe sie ein für ihr Alter normales Verhältnis. „Lediglich bei ausländischen Männern reagiert sie verhalten“, erklärt die 43-Jährige. Der Übergriff hat nicht nur Spuren bei Lisa, sondern auch bei ihrer Mutter hinterlassen.
 
„Mich macht das alles wütend. Als ich damals im Auto saß um sie abzuholen, überkam mich ein unglaublicher Hass gegenüber Ausländern. Ja, ich weiß, es hätte auch ein Deutscher diese Tat begehen können, aber in unserem Fall waren es vier afghanische Männer. Ich bin nicht ausländerfeindlich, aber wenn so etwas passiert, überkommen einen Gedanken und Gefühle, die man sonst nie hat. Und man wird in eine Ecke gedrängt, in die man nie kommen wollte. Alleine würden diese Männer so etwas nicht machen, nur in der Gruppe. Denn da sind sie stark“, sagt die dreifache Mutter wütend.
 
Zwei der vier Männer - Esan N. und Schekib H., beide 20 Jahre alt - wurden wegen der sexuellen Nötigung nach Jugendstrafrecht zu einem Jahr Gefängnis verurteilt (AZ berichtete) und sitzen seit drei Monaten in Haft, wie der Pressesprecher des Landgerichts bestätigt. Nach der Haftstrafe sollen die beiden Täter in ihre Heimat abgeschoben werden, so das Urteil. Gegen einen der beiden anderen Angreifer ist Anzeige erstattet worden. Die Ermittlungen laufen. „Man wird mit Informationen bombardiert, aber was vor der Haustür passiert, darf auch nicht in Vergessenheit geraten. Es ist unsere Region, unser Leben und es sind unsere Kinder“, sagt die 43-Jährige. (29.09.2017, von Marilena Berlan)
 
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Am vergangenen Freitagmorgen gegen 6.40 Uhr des 29.09.2017 hat ein bislang unbekannter Mann ein 11-jähriges Mädchen an der Schulbushaltestelle in Limbach aufgegriffen, im nahen Hünstetter Wald vergewaltigt und anschließend mit seinem Auto auf einen Parkplatz an der Gaststätte Hühnerkirche zurück gebracht. Die Ermittler bitten nun die Bevölkerung um Hinweise zu dem 40 bis 45 Jahre alten und 1,70 bis 1,75 Meter großen Täter, der mit einem dunklen Audi Kombi unterwegs gewesen sei. Nach Polizeiangaben soll er hellhäutig sein, mit einem unbekannten Akzent Deutsch gesprochen, einen dicken Bauch, einen Dreitagebart, kurze, dunkle, abstehende Haare sowie auffällig gelbe, breite Zähne haben. Den Ermittlern zufolge trug er zur Tatzeit eine Arbeitshose mit seitlichen Taschen, eine längs gestreifte schwarz-weiße Jacke und ein braunes Shirt. Die Polizei bittet um mögliche Zeugenaussagen.
 
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Sich entladender muslimischer Frauenhass
 
28.09.2017 - Focus - Am Essener Hauptbahnhof - 23-Jähriger schlägt Frau im Vorbeigehen ins Gesicht. Ohne ein erkennbares Motiv schlug am Mittwochnachmittag ein 23-jähriger Mann einer Frau in das Gesicht. Mit Gesichtsverletzungen musste sie in eine Essener Klinik eingeliefert werden. Gegen 17:00 Uhr hielt sich die junge Frau aus Dortmund im Bereich des Busbahnhofs an der Südseite des Essener Hauptbahnhofs auf. Der 23-jährige Mann aus Wülfrath, der zufällig ihren Weg kreuzte, soll ihr ansatzlos die Faust ins Gesicht geschlagen haben. Zeugen des Vorfalls zeigten Zivilcourage und brachten den Mann zur Bundespolizeiwache. Erste Ermittlungen ergaben, dass der Mann und sein Opfer in keine Beziehung zueinander standen und es sich um eine rein zufällige Begegnung handelte. Zum Motiv seines Gewaltausbruches schwieg der ägyptische Staatsangehörige. Auf Grund der erlittenen Gesichtsverletzung musste die 23-Jährige in eine Essener Klinik eingeliefert. Gegen den mutmaßlichen Täter, der bereits wegen zahlreicher Gewalttaten polizeibekannt ist, wurde ein Ermittlungsverfahren wegen gefährlicher Körperverletzung eingeleitet.
 
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GÜSTROW: Sexuelle Belästigung einer Elfjährigen - Polizei sucht Zeugen
 
10. Oktober 2017- Nach einer sexuellen Belästigung eines Mädchens in Güstrow hat die Polizei jetzt einen Zeugenaufruf gestartet. Am Nachmittag des 9. Oktober  gegen 17.40 Uhr hielt sich die elfjährige Geschädigte zusammen mit ihrer Mutter in einem Modegeschäft am Pferdemarkt 29 in Güstrow auf. In einem von ihrer Mutter unbemerkten Moment, nährte sich ein unbekannter Mann dem Mädchen und begann mit einer Hand in seiner Hose an seinem Geschlechtsteil zu manipulieren. „Als die Mutter des Mädchens auf die Situation aufmerksam wurde, nahm der Täter die Hand aus der Hose und tat als würde sich im Geschäft umsehen“, informiert Polizeihauptkommissar Gert Frahm von der Güstrower Polizei. „Sowohl der Mutter als auch der Geschädigten war der Mann bereits zuvor aufgefallen, weil er scheinbar beiden über mehrere Minuten bei ihren Einkäufen folgte.“ Mutter und Tochter beschreiben den Mann wie folgt: ca. 160 bis 170 Zentimeter groß, gebräunte Hautfarbe, untersetzte Statur, scheinbares Alter 40 bis 45 Jahre, bekleidet mit einer blauen Sweatjacke mit Kapuze, mit einem dunkelgrauen T-Shirt und einer verwaschenen Jeans. Wem ist der Mann aufgefallen ? Zeugen werden gebeten sich beim Polizeihauptrevier Güstrow unter der Telefonnummer 0 38 43/ 26 60, jeder anderen Polizeidienststelle oder der Internetwache der Polizei unter www. Polizei.mvnet.de zu melden. Die Güstrower Kriminalpolizei hat gegen den Unbekannten die Ermittlungen zum Verdacht, sexuelle Handlungen vor einem Kind vorgenommen zu haben, aufgenommen.
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