GERMANISCHE FRAUEN

Jüdische Weisheit: „Das Geheimnis aller Erlösung liegt in der Erinnerung !“
Erinnern wir uns, was man den Deutschen seit 2.000 Jahren antut !
 
Mosaikbilder gefangener Germaninnen in der „Villa del Casale”
in Inner-Sizilien, aus etwa 350 nach Ztr.
 
 
GERMANISCHE FRAUEN
 
Germanische Mädchen, holdselige Frauen,
ihr Goldhaarschimmer im Morgenblauen,
Gestalten wie aus den Götter-Mythen,
mit Leibern weiß wie Holunder-Blüten.
 
Wesen des Himmels müssen sie gleichen,
wenn sie die Männerträume umschleichen.
Und je dunkler er ist, der südliche Mann,
umso süchtiger zieht ihn das Helle an.
 
Es einmal ergreifen, ein blondes Weib,
ihn einmal erleben, den weißen Leib,
mit Soldatengewalt, ohne jedes Verbot,
dafür wagten enthemmte Männer den Tod.
 
Und vom Prokonsul bis zum Legionär,
wussten die Männer ihr gleiches Begehr:
Fern im Norden, hinter der Wölfin Reich,
gibt‘s Weiber in Menge von weißem Fleisch.
 
Die „Lupa Romana“ schickt‘ ihre Wölfe,
sich Slaven zu fangen für jeglich‘ Gehölfe.
Die Kohorten aber belohnten sich frei,
weil Weiber- und Vieh-Raub gestattet sei.
 
Die Masse der Morde ist nicht zu zählen,
als kurzweilig galt es die Sklaven zu quälen.
In den gelben Sanden der Cirki-Arenen
versickerten trostlos Blutstürze und Tränen.
 
Wie‘s Römer trieben ging es auch weiter,
vom Osten und Süden ulanische Reiter,
Tatern und Türken, Spanier und Reußen,
suchten nach Innergermanien die Schleusen.
 
Immer war Germanien der Räuber Ziel,
in Europas Herz gab‘s der Schätze viel,
und die blonden Mädchen locken bis heute,
Männer von fernher, als lohnende Beute.
 
 
Zwei Episoden einer Jahrhunderte währenden Tragödie
 
 
Im Sommer 212/213 unternahm der römische Kaiser Caracalla wieder einen Terrorfeldzug nach Germanien und zwar gegen die Alamannen. In den „Arvalakten“ (des Priesterkollegiums) wird das Ziel der Expedition umrissen, die Germanen sollen wieder einmal mit „Stumpf und Stiel“ ausgerottet werden. Wie der Historiker Cassius Dios („Röm. Geschichte“, 77. Buch) angibt, lockte er unter dem Vorwand, Söldner anzuwerben, die waffenfähige Jugend in einen Hinterhalt und ließ sie von seinen Legionären niedermachen. Aus den Dörfern ließ er die Frauen einfangen, denen er die Wahl überließ, ob sie wünschen, seine Sklavinnen zu sein, oder ob sie getötet werden wollten. Diese waren lieber bereit zu sterben. Als man trotzdem begann, sie den mitgekommenen Sklavenhändlern zu verkaufen, töteten sich die meisten Frauen selbst.
 
Der griechische Geschichtsschreiber Herodian, der ein Zeitgenosse des römischen Kaisers Maximinus Thrax war, berichtete über das Jahr 235: „Maximinus drang tief in germanisches Gebiet vor, machte viel Beute und überließ seinen Truppen alles Vieh, dessen man habhaft wurde. […] Er drohte und war entschlossen, alle germanischen Stämme bis hin zum Meer zu besiegen und zu unterwerfen.“ Stolzgeschwellt  schickte Maximinus Thrax 236 n.0 folgenden „Tätigkeitsbericht“ an den Senat: „Auf einer Strecke von 300 - 400 Meilen [440 bis 590 km] haben wir die Dörfer der Germanen niedergebrannt, die Getreidefelder verheert, die Herden weggeführt, Bewaffnete niedergemacht und eine Schlacht im Sumpf geschlagen.“ Doch auf seinem Rückmarsch zwangen germanische Verbände, in einem Engpass am Harzhorn, den Tross der römischen Armee in eine Verteidigungsschlacht, wohl um ihre gefangenen Brüder und Schwestern zu befreien. Zu den heutigen dortigen archäologischen Funden gehören zahlreiche Angriffswaffen, Fragmente von Schutzpanzern, Sandalennägeln, Radnaben, Anschirrungszubehör und - wie zu erwarten war - Bruchstücke von Sklavenfesseln.
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