WO SIND DIE EMANZEN HIN ?

 
WO SIND DIE EMANZEN HIN ?
 
 
Wo sind die schrillen Weiber hin,
die schreienden Emanzen ?
Die wollten nicht im alten Sinn
nach Männer-Flöten tanzen.
 
Sie machten einen Riesenkrach,
sie schrieben viele Bücher -,
die Männer stöhnten Weh und Ach
und weinten in die Tücher.
 
Vorüber war die Männermacht,
die schon vor tausend Jahren
die Christenkirche ausgedacht,
im biblischen Gebaren.
 
Die Heidenfrauen waren frei,
dann kamen schwarze Pfaffen,
sie schwätzten von Erbsündelei,
„Bekehrte“ sich zu raffen.
 
Schlaue Frauen sperrten sich,
die brannte man als Hexen.
Die blöden Weiber, fürchterlich,
die ließen sich beklecksen.
 
Das Weib galt nichts im Christentum,
die Jungfrau bestenfalls.
Jetzt haben wir, schon fast postum,
den Islam auf dem Hals.
 
Und die Emanzen schweigen still,
jetzt wurden sie zu Luschen,
denn heute schreit der Imam schrill,
so dass die Weiber kuschen.
 
Das war ein allzu kurzer Traum,
von „Gleichberechtigung“ !
Blöde Weiber merken‘s kaum,
den klugen fehlt der Schwung.
 
Einst waren die Emanzen frech,
wo sind sie hingekrochen ?
Sie stehen schon am Küchenblech,
für Ali was zu kochen.
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