WEIBERHASS

 

WEIBERHASS

Das ist so ätzend, ist so krass,
was lese ich vom Weiberhass -;
war denn fast jeder Philosoph,
bezüglich Frauen, einfach doof ?
 
Kann es kaum für möglich halten,
auf Frauen hetzten schon die Alten,
und ebenso die neuen Denker,
sie alle waren Frauen-Stänker.
 
Ärgstens trieben es die Christen,
mit ihren ganz perfiden Listen -;
sie schafften erst die Göttin ab,
machten später wieder schlapp.
 
Gaben sich auf Volkes Druck,
einen ganz gewaltigen Ruck -,
setzten der Göttin als Ersatz,
eine Dienstmagd auf den Platz.
 
Schnöder ist es nicht zu treiben,
um entweihend zu beweiben,
wird eine kleine Juden-Magd,
zur Himmelsherrin hoch-gesagt.
 
Als die Christen an der Macht,
haben Schrecken sie gebracht,
täten Lügennetze spinnen,
ermordeten die Priesterinnen.
 
Jagten, brannten weise Frauen,
verheerten Religion mit Grauen,
marterten die „Hexen“ nieder,
sangen dabei fromme Lieder.
 
Christen folgten altem Wahne,
lobten furchtbar die Schikane;
was die Antike nur gedacht,
die Christen haben es gemacht !
 
Sie metzelten das Weib mit Lust,
bekämpften damit ihren Frust;
sie taten das so wie ihr wisst,
im Namen des Herrn Jesu-Christ.
 
Derselbe guckt’ vom Himmel zu,
in himmlisch süßer Seelen-Ruh’ -;
belohnt die Schlächter später dann,
wie er’s als „guter Herrgott“ kann !

 

Bild: Frau im Folterkeller der katholischen Inquisition


Zitate der Frauenfeindlichkeit:

Ex 22,17 „Eine Hexe sollst du nicht am Leben lassen.“

„Altes Testament“, „Bibel“ – jüdisches Geschichts-, Mythen- und Gesetzbuch

„Dieses verwünschte Frauengesindel, diese entsetzliche Geißel inmitten der Sterblichen ... Die Weiber sind ein solches Verhängnis für das Menschengeschlecht, dass selbst jene, die rechtschaffen sind, ihren Mann ins Unglück stürzen.“

Hesiod (740-670 v.u.Z.) – griechischer Dichter

„Man möchte behaupten, dass das Weib nichts als ein missratenes männliches Wesen ist, ein Irrtum der Natur, die Folge eines Herstellungsfehlers.“

„Die Weiber sind biologisch gesehen schwächer und kälter, und man muss ihre Existenz als eine Unvollkommenheit der Natur betrachten.“

„Der Mann zeugt den Menschen ... Die Frau ist nur ein verstümmelter Mann.“

Aristoteles (384-322) – griechischer Philosoph

„Die Frau ist ein gestrafter Mann. Männer, die feige waren oder ein schlechtes Leben geführt haben, verwandeln sich bei ihrer Wiedergeburt in Frauen.“

„Kennst du einen Beruf, in dem das männliche Geschlecht das weibliche nicht in jeder Hinsicht übertreffen würde? Verlieren wir doch nicht unsere Zeit damit, uns über die Weberei und die Zubereitung von Kuchen oder Ragouts auszulassen. Auf diesen Gebieten scheinen die Frauen ein gewisses Talent zu besitzen, und es wäre vollkommen lächerlich, wenn sie uns auch hier unterlägen.“

Platon (427-347) – griechischer Philosoph

„Es gibt ein gutes Prinzip, das die Ordnung, das Licht und den Mann erschuf; es gibt ein böses Prinzip, das das Chaos, die Finsternis und das Weib erschuf.“

Pythagoras (570-480 v.u.Z.) - griechischer Philosoph

„Das Geschlecht der Frauen ist von Natur aus heimtückisch. Der beste Rat, den man einem vernünftigen Mann geben kann, lautet: Glaube niemals einer Frau, selbst wenn sie die Wahrheit spricht.“

„Besser ein Mann erblickt das Licht der Welt als tausend Frauen.“

Euripides (480-406 v.u.Z.) – griechischer Tragödiendichter

„Es gibt nichts Schlimmeres auf der Welt als eine Frau, höchstens mehrere Frauen.“

Aristophanes (445-385 v.u.Z.) – griechischer Komödiendichter

„Das Land und das Meer bringen eine große Zahl von wilden Tieren hervor, aber die Frau ist das größte Raubtier von allen.“

Menander (342-292 v.u.Z.) – griechischer Komödiendichter

„Der Frau fällt es leichter, Schlechtes zu tun als Gutes.“

„Mäßigung macht für die Weiber keinen Sinn.“

Plautus (254-184) – römischer Komödiendichter

„Genauso wie der Mensch das vollendeste aller Tiere ist, so ist innerhalb der menschlichen Rasse der Mann vollendeter als die Frau. Der Grund für seine Vollendung ist sein Überschuss an Wärme, denn die Wärme ist das erste Instrument der Natur.“

Galen (130-200) - griechischer Arzt

„Frau, du bist die Pforte des Teufels ... Dein Entgelt - der Tod - hat selbst dem Sohn Gottes den Tod gebracht. Und du denkst daran, deine Tuniken aus Haut mit Schmuck zu bedecken!“

Tertullian (150-230) – römischer Kirchenlehrer

„Die Frau, das Satansweib, der spitze Stachel des Dämons! Durch die Frau hat der Teufel Adam bezwungen und ihn des Pardieses beraubt.“

„Die Frau ist nichts anderes als die Feindin der Freundschaft, sie ist die Strafe, der man nicht entgehen kann, ein notwendiges Übel, eine Plage der Natur unter der Maske der Schönheit.“

Johannes I. Chrysostomos (349-407) - Erzbischof, einer der größten christlichen Prediger

„Wenn ihr ein Weib seht, dann denkt daran, dass sie weder ein Mensch noch ein wildes Tier ist, sondern der Teufel in Person.“

Heiliger Antonius (1195-1231) – portugiesischer Augustiner-Mönch

„Das Weib entspricht nicht dem ersten Plan der Natur, der auf die Vollendung [den Mann] abzielte, sondern dem zweiten Plan, wie die Verwesung, die Missbildung und der Verfall.“

„Nichts zieht den Geist des Mannes so sehr zum Niederen hin wie die Zärtlichkeiten einer Frau.“

Thomas von Aquin (1225–1274) – italienischer Dominikaner, einer der einflussreichsten Theologen u. Philosophen

„Die gesellschaftliche Unterwerfung der Frauen wird notwendigerweise bis in alle Ewigkeit andauern, da sie direkt auf einer natürlichen Unterlegenheit beruht, die nichts wird beseitigen können.“

„Der Mann ist für das Denken geschaffen, die Frau für die Liebe.“

Auguste Comte (1798-1857) – französischer Philosoph, Soziologe

„Wenn ein Weib gelehrte Neigungen hat, so ist gewöhnlich etwas an ihrer Geschlechtlichkeit nicht in Ordnung.“

„Die Frau ist ein falsches, ein hoffnungslos falsches Wesen. Man kann sie durchaus als unmoralisch bezeichnen.“

„Sie ist das Unglück eines jeden, der Sinn für Recht und Unrecht hat. Man muss sie in Abhängigkeit halten, denn ihrem Wesen nach ist sie unkeusch. Nur in der Ehe hat sie ihren Platz.“

Pierre Joseph Proudhon (1809-1865) – französischer Ökonom, Soziologe

„Beim Weib ist der Kopf ... kleiner. Ein kleiner Kopf umschließt natürlich auch ein kleines Gehirn.“

„Die Zunge ist das Schwert der Weiber, denn ihre körperliche Schwäche hindert sie, mit der Faust zu fechten, ihre geistige Schwäche lässt sie auf Beweise verzichten, also bleibt nur die Fülle der Wörter.“

Paul Julius Möbius (1853-1907) – deutscher Neurologe, Psychiater,

„Die Kulturarbeit ist immer mehr Sache der Männer geworden, stellt ihnen immer schwierigere Aufgaben, nötigt sie zu Triebsublimierungen, denen die Frauen wenig gewachsen sind.“

Sigmund Freud (1856-1939) – jüdischer Psychiater

„Die Dunkelheit des weiblichen Geschlechts ist die jeder klaffenden Öffnung: es ist ein Ruf nach Sein, wie das bei allen Löchern der Fall ist; die Frau an sich will fremdes Fleisch, das sie durch Penetration und Auflösung in Seinsfülle verwandeln soll."

Jean-Paul Sartre (1905-1980) – französischer Philosoph

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