RUNENEINMALEINS

 

ODINGs
RUNEN-EINMALEINS

Die da wahrlich hungern, dürsten
nach dem Wort des Geistesfürsten,
nach dem Rat aus Goethes Munde,
denen schenkt er Goden-Kunde !
 
Rätselrater will er rufen,
auch den „Faust“ aus deinen Seelen,
an die Hexenkellerstufen,
um dir Tiefe zu empfehlen:
 
Steig’ hinab in Müttergrüfte,
höre, was die Wala spricht -
hei, du atmest Heidenlüfte,
und dir wird so leicht, so licht.
 
„Du musst versteh’n !
Aus Eins mach’ Zehn“,
 
Aus Wodins Urgeist wurde Wort,
daraus spann Tat und Stoff sich fort.
Das Ur-Od wuchs zum Welten-Sein,
vier Grundbausteine wob es ein.
 
Geradeso sollst du es halten,
nach deinem Sinn dein Sein gestalten !
 
„Und Zwei lass’ geh’n,
Und Drei mach’ geich,
So bist du reich.“
 
Die Zwei, Gottvaters Pendelschlag,
kein Sterblicher aufhalten mag.
Drum füge dich in seinen Zwang
und nutz’ der Zeiten Wellengang.
 
Die Drei meint Gottes Licht und Geist.
In Eines ist die Drei verschweißt.
Kannst mit dem Guten eins du werden -
mit Gott im All und hier auf Erden -
dann wird dir Trost im ärgsten Harm;
reich wirst du sein und nimmer arm;
 
die Seele muss in Gott gesunden;
ist erst der Leibgeist überwunden,
kein Gode müsste raten dir:
 
„Verlier die Vier !“
 
Vier Elemente bauen die Struktur
des Weltgewebes der Natur.
Die Vier entsteht durch Zwei plus Zwei;
der Thursen-Tiefel ist dabei !
 
„Aus Fünf und Sechs,
So sagt die Hex’,
Mach Sieben und Acht,
So ist’s vollbracht:“
 
Die Fünf und Sechs sind eng verwandt
im Liebesopfer-Allverstand.
Daraus gestalte Zeit und Raum,
halt’ fest am hohen Menschheitstraum.
 
Bereite und vollbringe deinen Teil
zu deinem und der Ganzheit Heil.
 
„Und Neun ist Eins,
Und Zehn ist keins.“
 
Die Sonne, die den Sieg verheißt,
ist doch ein Kind aus Wodins Geist.
Und Zehn ließ die Materie entsprossen;
„feindliche Brüder“ oder auch „Genossen“
müssen vergehn am Ende;
Stoff ist nur Schein -
zur allerletzten Zeitenwende
wird Geist nur sein !
 
Von Zehn bleibt Eins, denn Null ist keins,
 
„Das ist das Hexeneinmaleins !“
 
Was dieses Zahlenwerk erweist:
Goethe - ein godisch-gnostischer Geist !
Doch willst du auch aus letzter Rätselnot genesen,
musst du das ODING-Wizzod lesen !

 

 

PS: Das "Hexeneinmaleins" ist in diesem Wortlaut ein Auszug aus Goethes "Faust I." - Mephisto führt Faust in die Hexenküche, um dort einen Verjüngungstrunk brauen zu lassen, dann spricht die Hexe den von mir zitierten Zauberspruch.

Begriffserklärungen:

„Wizzod“: Unter ihm ist das germanisch-altdeutsche runische Gottes- und Kalender-Weistum zu verstehen.

„ODING-Wizzod“ lautet der Titel des Buches welches darüber Kunde gibt.

Das Gedicht unterstellt J.W. v. Goethe jenes Geheimwissen in seinem „Hexenkeller“-Gereime im "Faust" zur Grundlage genommen zu haben. -- Ganz ist der Sinn dieser Aussagen erst zu verstehen, nach Studium der ODING-Wizzod-Runen-Systematik. 

„Gode“ = altgläubiger Priester. -- Aus dieser Wortform dürfte der Familennamen unseres deutschen Geistesriesen Goethe hervorgegangen sein.