HEUCHLER-NATION

 
HEUCHLER-NATION

Weltweit bombt die USA,
mordet hemmungslos fürwahr,
schickt ihre Killer, ihre Drohnen,
ohne Frau und Kind zu schonen.

Bomben ohne Kriegserklärung,
Bomben zur Profitvermehrung,
Bomben als Machtdemonstration;
mit Bombern treiben sie Mission.

„Mission“ für eine „Freie Welt“,
die den Bankern sehr gefällt -;
„Demokratie“ wird hochgelogen,
frei sind Pornos und die Drogen.

Mit Bomben in die Weltherrschaft,
nutzlos bleiben Mut und Kraft -;
die USA mit Bomber-Massen,
lehren einer Welt das Hassen.

Bomben-Teppiche auf Städte,
und scheinheilige Gebete -;
wenn Abertausende verbrennen,
dieses Killen „Kreuzzug“ nennen.

Hamburg-, Dresden-Massenmorde,
dann atomare Mord-Rekorde -;
Vietnam, Irak, Afghanistan -,
wer greift weltweit Nationen an ?!

Von Frieden singen mit Chorälen,
in Folter-Camps Gefangene quälen;
geheimes Morden, Kriege planen,
laut an Menschenrechte mahnen.

Wenn dann mal im eigenen Land,
etwas platzt am Straßenrand -,
mit drei Menschen ist’s vorbei,
dann erst hört man Wehgeschrei.

Wenn woanders Leute sterben,
sind das ja nur fremde Scherben;
untröstlich ist man erst geschockt,
wenn der Gegenpart frohlockt.

Fürchterlich man sich empört,
wenn ein Feindes-Bömbchen röhrt;
dann erst heiß die Träne rinnt,
wenn US-Bürger Opfer sind !
 
Ich trauere auch um Boston-Opfer,
doch in bin kein Sprüche-Klopfer.
Zu verachten sind die Lügen
und die Heuchler sollt’ man rügen.

 



16.04.2013 -- Am Montag, dem 15. April, beim Marathonlauf in Boston ist es zu zwei Explosionen gekommen. Dabei kamen drei Menschen ums Leben. Das ist ganz fürchterlich. Eines der Opfer war offenbar ein achtjähriges Kind. Angeblich wurden über 130 Menschen verletzt. Die Hintergründe sind bis heute nicht ganz geklärt. Die beiden Explosionen erschütterten den 117. Boston-Marathon. In der Hauptstadt Washington sowie in New York herrschte zurecht erhöhte Alarmbereitschaft.

 

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In Deutschlands Boden ticken unzählige Zeitbomben

18.09.2012 - FOCUS-Online dpa -- Eine entschärfte Fliegerbombe am späten Montagabend in Hamburg. Im Hamburger Binnenhafen ist am Montag ein Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg entschärft worden. München, Hamburg, jetzt Viersen: In den letzten Wochen häufen sich Funde von Fliegerbomben aus dem zweiten Weltkrieg scheinbar. Das explosive Erbe des Zweiten Weltkriegs ist gewaltig – und es wird immer gefährlicher. Die Innenstadt von Viersen gleicht einem Trümmerfeld. Ein metertiefer Krater klafft im Zentrum der Stadt am Niederrhein, zwei Gebäude sind unbewohnbar: Experten hatten eine Weltkriegsbombe gesprengt.

Erst am Tag zuvor war im Hamburger Binnenhafen ein Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg entschärft worden. Die 250 Kilogramm schwere Fliegerbombe wurde von einem Bagger aus dem Wasser vor der Speicherstadt gehoben. Einem Sprengmeister gelang es, den Aufschlagzünder herauszudrehen.

Wenige Wochen zuvor wurden in München tausende Anwohner evakuiert, weil eine 250 Kilogramm schwere Bombe kontrolliert gesprengt werden musste. Der Sachschaden ist enorm. Schuld an diesen Szenarien ist ein mörderisches Erbe des Zweiten Weltkriegs. Noch heute, mehr als 67 Jahre nach Kriegsende ruhen unzählige Bomben in Deutschlands Boden.

Tatsächlich rücken in Deutschland fast täglich Kampfmittelräumdienste aus, um „Blindgänger“ zu entschärfen oder kontrolliert zur Detonation zu bringen. Wie viele Zeitbomben in Deutschlands Boden schlummern, können selbst Experten nicht sagen.

Fest steht: Mehrere Millionen Tonnen an Sprengkörpern hatten alliierte Bomber einst auf Deutschland abgeworfen. Kein geringer Teil davon tickt bis heute voll funktionsfähig im Untergrund. Nur wo, darauf gibt es wenig Hinweise, bis wieder eine Bombe entdeckt wird.

Bis in die Gegenwart sterben Menschen bei der Explosion von Fliegerbomben: ein Baggerfahrer auf der A3 im Jahr 2006, drei Fachleute bei einer Sprengung in Göttingen 2010. Es lässt sich nur vermuten, wo künftig verstärkt mit weiteren Funden zu rechnen ist. „Es gibt Regionen, in denen rein statistisch mehr Blindgänger lauern müssten“, sagt Alexander Carls von der Luftbilddatenbank. „Zum Beispiel weiß man aus Luftbildern, aus der Literatur oder aus Informationen von Zeitzeugen, wenn ein Areal besonders stark bombardiert wurde.“

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„Wir haben sie abgeworfen“ - US-Sender macht sich über Bomben-Explosion [in Deutschland] lustig

Fokus online 30.08.2012 - Screenshot rightthisminute.com Moderator Nick Calderone

Nachrichten in den USA als zweifelhafte Witze-Show: In einer landesweit ausgestrahlten Nachrichtensendung scherzt ein Moderator über die Sprengung der Bombe in München – und vermittelt eine Art Stolz über den Abwurf. Die Bombe von München hat es in die US-Sendung „Right This Minute“ geschafft – allerdings nicht als ernsthafte Nachricht, sondern eher als Posse.

Immer wieder werden die Bilder der Detonation der Fliegerbombe in der Stadt in der Sendung gezeigt. In der Sendung erklärte Moderator Nick Calderone, dass die Bombe aus dem Zweiten Weltkrieg stammt und erzählte davon in einer Art, die wohl unterhaltend sein sollte: „Und wir haben sie abgeworfen. Die Amerikaner“, erklärte er mit Begeisterung den verdutzten anderen Moderatoren der Sendung. Der Beitrag ist online zu sehen.

 

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