DIE „FRAUEN-QUOTEN“

DIE „FRAUEN-QUOTEN“

Sind in der Politik fast nur Idioten,
da reden die von „Frauen-Quoten“ -,
als gäb’s nicht wichtigeres im Land,
bei dem Billionen-Schuldenstand !

Man lobte stets die Wirtschaftskraft,
in Form der „Freien Marktwirtschaft“ -,
doch „Quoten“ sind klar dirigistisch,
nicht freiheitlich, mehr sozialistisch !

Kein Mensch fragt schon in 20 Jahren,
wie viele Frau’n im Vorstand waren -;
ob Firmen, die da Pleite machten,
die „Frauen-Quoten“ einst erbrachten !

Kein bisschen kann’s Betrieben nützen,
dass Frau’n in deren Vorstand sitzen -,
die im Gesetzes-Terror-Akt,
man ihnen auf die Schultern packt !

Die Branchen haben hart zu ringen,
die Konkurrenten zu bezwingen -;
kein Zweig wird vom Konkurs verschont,
weil irgendwo ein Weibchen thront !

Doch dort wo Frauen wirklich fehlen,
wo Frauenkräfte wahrhaft zählen,
im Kreissaal und an Kinderwiegen,
kommt Frauen-Power zum Erliegen !

Hier kann kein Mann die Frau ersetzen,
keine Politiker hört man schwätzen -;
kein Links-Geschrei und keine Zoten -,
hier fordert keiner Männer-Quoten !

Die Rollen sind halt längst verteilt,
von Anbeginn der Werdezeit -;
und machtvoll sind die Frau’n genug -,
sie herrschen heimlich, fraulich klug !

Ein jeder Mann -, ganz gleich, wie schlau,
steht unter Vormundschaft der Frau -;
wie ungerecht sind Zusatz-Rechte,
sind Männer ja meist’ Frauen-Knechte !

Bevor man Frau’n zur Führung zwingt,
was, wie’s gewünscht wird, nie gelingt,
spritze man ihnen -, das sei kein Hohn,
die fehlende Dosis Testosteron !

 


Medien: Mehr Frauen an die Spitze ! 24.09.2012 Die IG Metall begrüßt das Votum des Bundesrats nach einer festen Frauenquote. Nämlich den Anteil der Frauen in Aufsichts- räten erhöhen. Der liegt bei den neu gewählten Der Bundesrat hat ein deutliches Signal für die Rechte der Frauen gesetzt: Über Parteigrenzen hinweg stimmte dort die Mehrheit dem SPD-Gesetzentwurf zur Frauenquote zu. Danach soll ab 2018 der Frauenanteil in Aufsichtsräten mindestens 20 Prozent betragen, ab 2023 muss er 40 Prozent erreichen. Jetzt muss sich der Bundestag mit dem Entwurf befassen.

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