WISSEN SIE DAS „NEUSTE“ ?

 
WISSEN SIE DAS „NEUSTE“ ?
 
Männer, Frau‘n sind unterschiedlich,
schaut mal her, das kling ja niedlich,
das gilt heut‘ als der letzte Schrei,
trotz linker Verblödungs-Büberei !
 
Jahrtausende war‘s unverkennbar,
Mann und Frau sind unzertrennbar,
aber sie sind sehr verschieden,
nicht im Himmel, doch hienieden.
 
Plötzlich kamen dann Phantasten,
streng linksverquaste Enthusiasten
sie posaunten promt die Predigt,
das rechte Weltbild sei erledigt.
 
Gerechtes hätt‘ nicht mehr zu gelten,
Rechtes sei vielmehr zu schelten,
das Linke sei in Wahrheit recht,
ein Aberwitz wär' auch nicht schlecht.
 
Die Predigt gipfelt im Diktieren,
der Mensch müsse sein Ich verlieren,
streng wissenschaftlich sei die Sicht,
Geschlecht und Rassen gäb‘ es nicht.
 
Viel Humbug mag man ja ertragen,
denn immer nur das Rechte sagen,
langweilt auf Dauer ungemein,
doch Allzu-Linkes macht uns Pein !
 
Doch nun hat einer was gefunden,
was Wissenschaftler frei bekunden,
man glaubt es kaum und ist perplex
nicht nur der Sex sei hochkomplex.
 
Frau und Mann sind unterschiedlich,
denn ob feindlich oder friedlich,
erziehen kann man kein Hormon,
den Unterschied macht das Genom !
 
02.12.2019 - Die herrschenden Unterschiede zwischen Mann und Frau ließen sich allein aufgrund unterschiedlicher Erziehungsmuster von Knaben und Mädchen erklären, lautete die bisherige Aussage linker Soziologen und Erzieher. Doch Männer und Frauen sind nicht gleich, auch nicht bei unterschiedsloser Erziehung ! Höchst erstaunlich ist es, dass ausgerechnet in der Medizin die Verschiedenheit von Frauen und Männern lange Zeit kaum eine Rolle spielte, weder in der Ausbildung, der Forschung und Therapie. Inzwischen wird klar: Der kleine Unterschied ist größer als gedacht. Über einige Generationen linker Weltverbesserer wurde gepredigt, dass Mann und Frau seelisch wie körperlich völlig gleichgeartet seien, bis auf die unwesentliche Stelle am Unterleib, wo der Mann eine Vorwölbung und die Frau eine Delle hätte. Erst im Jahre 2018 verkündet Marek Glezerman, der an den Universitäten von Frankfurt und Paris studierte und heute in Tel Aviv lebt: „Wir müssen ganz dringend umdenken, wenn wir eine wirksamere Medizin haben wollen.“ Glezerman hat Männlich- oder Weiblich-Sein als das biologische Ergebnis unseres chromosomalen Gefüges und keiner Erziehung erklärt, wie uns das die Sozialisten einzureden versuchten. Sich der Unterscheide zwischen den Geschlechtern bewusst zu sein, ist die Basis für die effektive geschlechtsbewusste Medizin. Frauen sind anders krank als Männer. Medikamente, die bei Männern gute Ergebnisse erzielen, können Frauen schaden. Am bekanntesten und besten untersucht sind die deutlichen Unterschiede bei Herzinfarkten. „Bei Herzerkrankungen ist das Bewusstsein für die Geschlechterunterschiede in den letzten Jahren gewachsen“, sagt die Kardiologin Regitz-Zagrosek. Ein Herzinfarkt bei Frauen macht sich weniger häufig durch starke ausstrahlende Brustschmerzen bemerkbar, sondern geht mit Müdigkeit, Schwindel, Übelkeit oder Bauchschmerzen einher. Blutgerinnungshemmer werden häufig überdosiert, weil man sich an männlichen Patienten orientiert. Es gibt zahllose Beispiele für die Frau-Mann-Differenz in der Medizin. Ein Sportmediziner: „Skifahrerinnen, aber auch Fußballerinnen, erleiden häufiger Kreuzbandrisse als ihre männlichen Kollegen. Denn das hohe Verletzungsrisiko liegt an der Achsenstellung des Knies wegen des breiteren weiblichen Beckens. Und vermutlich spielt auch der Bindegewebsstoffwechsel eine wichtige Rolle.“ - Generell lässt sich sagen, dass ein Großteil der Unterschiede sich durch die Biologie und Physiologie erklären lassen: geschlechtertypische Hormone, abweichender Stoffwechsel, unterschiedliche Statur. „Der Geschlechterunterschied durch weibliche XX-Chromosome und männliche XY-Chromosome betrifft jede einzelne Zelle im Körper“, sagt Vera Regitz-Zagrosek, die Fachärztin für Kardiologie. Sie führt eine Professur für Frauenspezifische Gesundheitsforschung mit Schwerpunkt Herzkreislauf-Erkrankungen. Medikamente wirken bei Frauen anders als bei Männern, haben andere, oft stärkere Nebenwirkungen. Das liegt an der weiblichen Statur, dem Stoffwechsel und den Hormonen, die darauf Einfluss nehmen. Auf Beipackzetteln finden sich selten Angaben, die das berücksichtigen.Tabletten brauchen für den Weg durch den Körper einer Frau viel länger als durch den eines Mannes. Wegen geringerer Körpergröße bei höherem Körperfettanteil verteilen sich Wirkstoffe im Gewebe anders als bei Männern. Geschlechtshormone und Stoffwechselenzyme beeinflussen Verarbeitung und Abbau der Wirkstoffe in der Leber unterschiedlich. Das bestimmt, wieviel Wirkstoff im Blut schwimmt. Bei Frauen nimmt die Nierenfunktion im Alter stärker ab, wodurch die Ausscheidung von Medikamenten durch die Niere länger dauert. Frauen sind auch nicht nur die Leidtragenden der geschlechterspezifischen medizinischen Unterschiede: Vom Mutterleib bis ins hohe Alter sind sie zäher als Männer, haben ein besseres Immunsystem. Das liegt an ihrer genetischen Ausstattung: Auf dem X-Chromosom liegen viele Gene, die unter anderem für die Funktion des Immunsystems wichtig sind. Außerdem regt Östrogen die Bildung der spezifischen Abwehrzellen an, die sich bei einer Infektion vermehren. Testosteron bremst diese Vorgänge eher. Männer infizieren sich daher schneller und öfter mit Erkältungsviren. Für Frauen hat ihre starke Abwehrkraft aber auch einen Nachteil: Sie bekommen häufiger Autoimmunerkrankungen wie Rheuma, Multiple Sklerose oder Lupus. Dabei greift ein überaktives Immunsystem den eigenen Körper an. Ein Forscherteam fand heraus, dass das männliche Immunsystem in der Bekämpfung von Infektionen weniger effektiv ist als die weibliche Abwehr. In dem untersuchten Gewebe befanden sich bei Frauen rund doppelt so viele weiße Blutkörperchen, die vor Infektionen schützen, als bei Männern. Männer und Frauen leiden an psychischen Erkrankungen. Bei Frauen wird häufiger eine Depression, Angststörung und das Borderline-Syndrom diagnostiziert, bei Männern ADHS, Suchterkrankungen und Autismus. Vera Regitz-Zagrosek sagt: „Depressionen äußern sich bei Frauen und Männern verschieden. Noch ist unklar, ob das physiologische Mechanismen sind, oder wie weit die immer noch geringe soziale Akzeptanz psychischer Probleme bei Männern das Verhalten dominiert.“ Gut erforscht sind die geschlechtsspezifischen Unterschiede bei psychischen Problemen, etwa der Depression, noch nicht. Fest steht, dass Männer viel stärker suizidgefährdet sind: Dreimal so viele Männer wie Frauen nehmen sich das Leben. Weil Frauen die Geburtsschmerzen aushalten müssen, könnte man annehmen, dass sie widerstandsfähig gegen Schmerzerkrankungen sind. Das ist aber nicht der Fall. Frauen leiden häufiger an Migräne, an chronischen Spannungskopfschmerzen, am schmerzhaften Reizdarmsyndrom, an Fibromyalgie. Frauen meistern eine Geburt deswegen mit Bravour, weil Endorphine wie eine schmerzstillende Substanz wirken und so den ganzen Vorgang erträglich machen. In normalen Lebenssituationen sieht das aber ganz anders aus. Forscher glauben, dass die weiblichen Sexualhormone die Schmerzwahrnehmung verstärken und die Wirkung von Schmerzmitteln beeinflussen: Frauen benötigen oft eine höhere Dosis. Die Risikofaktoren Rauchen und Alkohol  für Herz-Kreislauf-Erkrankungen wirken bei Frauen viel stärker. Das Risiko für Herzinfarkte ist dann um 25 Prozent höher als bei Männern. Und den Frauen muss klar werden, wie sehr sie gefährdet sind. „Frauen unterschätzen das Herzrisiko bei sich selbst gnadenlos“, sagt die Kardilogin Regitz-Zagrosek, „bei ihren Männern sehen sie die Risikofaktoren dagegen sehr klar.“ Als wichtigste Anliegen der aktuellen Gendermedizin sieht sie: „Angehende Mediziner müssen lernen, die geschlechtsspezifischen Aspekte bei Kranken zu sehen und in der klinischen Praxis müssen sie in Diagnose und Therapie umgesetzt werden.“ Und: „Mediziner und Öffentlichkeit müssen Druck auf die Industrie machen, dass sie Medikamente entwickelt, die sicher und ans Geschlecht angepasst sind.“
 
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Kommentar einer Mutter von drei Söhnen:
 
Wieder hast Du den Nerv getroffen. Danke.
 
Als mein drittes Kind noch kein Jahr alt war, 
wurde hier ein "Babydancing" organisiert. 
Die Mütter trafen sich gemeinsam mit ihren Kindern
in einem Altersheim, es wurde gesungen mit Gitarren-
begleitung und allerhand altersgerechte Spiele gemacht.
Der Raum in dem das stattfand, lag im Parterre,
mit freiem Blick in den Park.  
 
Einmal war Sonnenschein und der Hausmeister fuhr
mit einem großen Traktor, um den Rasen zu mähen. 
Die Jungs, alle etwa im Alter um ein Jahr herum, begannen, 
unruhig zu werden. Einer der Kleinen gab kurze Töne von 
sich und ging dabei auf Zehenspitzen. Das gab Aufmerksamkeit
von den Müttern und auch Gelächter. Kein anderes Geräusch
konnte das Baby von diesem Zauber weglocken, der sich 
hinter der Scheibe und mit dem typischen Traktorengetucker
durch ein offenes Fenster darbot. 
 
Die Mädchen machten nicht einen Mucks, sie waren völlig 
desinteressiert und sahen nicht einmal aus dem Fenster. 
Ich machte die Mütter darauf aufmerksam: "Es stimmt doch 
nicht, dass das Geschlecht nur anerzogen ist, wie es
behauptet wird." Bei den Müttern gab es staunende Blicke
und staunende, kurze Bemerkungen dazu.