DIE SEXSKANDALISTEN VON DER ERSTEN BANK

 
DIE SEXSKANDALISTEN VON DER ERSTEN BANK
 
 
SEX-GRÖSSEN HOLLYWOODS
 
Es ist tragisch, es ist magisch,
wie kommt es zu der extremen
Sex-Gier die wir hier erwähnen
und dem scharfen Bullen-Gestank,
der Herren aus der ersten Bank ?
 
Weder putzig, eher schmutzig
zeigen sich die feinen Herren,
die die lauten Töne plärren,
aus Hollywood, der Traum-Fabrik,
aufgebaut auf Schmus und Schlick.
 
Nicht urplötzlich, nicht ergötzlich,
Sternchen auf dem „Walk of Fame“,
die pervers und sex-extrem -
manch‘ einer davon pädophil -
kamen hier zum kranken Ziel.
 
Weibersüchtig und dann flüchtig,
war‘n berühmte Filmmagnaten,
nach berühmten Schmuddel-Taten,
was erstaunlich uns beweist:
 Im Gehirn mehr Schwanz als Geist.
 
 
Die Skandal-Akte Harvey Weinstein
 
17.10.2017 - Spiegel - Kathleen Kennedy wurde deutlich: „Sexualtäter müssen spüren, sich nicht darauf verlassen zu können, dass Macht, Reichtum oder Ruhm sie schützen“, sagte die Präsidentin der Produktionsfirma „Lucasfilm“ bei den diesjährigen „Women in Hollywood Awards“ der Zeitschrift „Elle“ in Los Angeles. In ihrer Rede, die der „Hollywood Reporter“ veröffentlichte, nannte Kennedy den Filmproduzenten Harvey Weinstein, dem Vergewaltigung sowie sexuelle Belästigung vorgeworfen werden, beim Namen: Die Aufdeckung dessen, was „Weinstein tat und was ihm erlaubt wurde, zu tun“, werde das Bewusstsein dafür erhöhen, was Frauen in der Filmbranche seit langer Zeit ertragen müssten. Kennedy sprach den Frauen, die Vorwürfe gegen Weinstein erhoben, ihre Bewunderung aus: Ihr Mut werde anderen Frauen mit ähnliche Erfahrung die Kraft geben, dies an die Öffentlichkeit zu bringen. Sie fordert die Einrichtung einer Kommission, die Schutzmaßnahmen gegen sexuellen Missbrauch in Hollywood erarbeiten soll. Diese solle von den Studios, den Gewerkschaften in der Branche und den Agenturen getragen werden. [Regisseur J.J. Abrams bezeichnete den Produzenten Harvey Weinstein jetzt als „Monster“. „Jemand hat mir erst vor Kurzem gesagt, dass er es leid sei, Leute darüber reden zu hören, wie ekelhaft das Ganze ist“, meint Abrams. Weinstein soll in den vergangenen Jahrzehnten immer wieder sexuell übergriffig geworden sein - unter seinen Opfern auch Schauspielstars wie Gwyneth Paltrow, Angelina Jolie oder Rose McGowan. „Ich glaube, dass man gar nicht genug darüber reden kann, wie teuflisch abstoßend sein Machtmissbrauch war. Er ist ein Monster“, erklärt Abrams weiter.]
 
16.10.2017 - Focus - Von Polanski bis Weinstein - Die größten Sex-Skandale Hollywoods - Unter anderem Harvey Weinstein, Roman Polanski und Woody Allen (sie Fotos: v.l.n.r.) sorgten für Sex-Skandale in Hollywood - Aktuell sorgt der Fall Harvey Weinstein für Aufsehen in Hollywood. Doch die Traumfabrik wurde bereits in der Vergangenheit immer wieder von Sex-Skandalen erschüttert. Der Sex-Skandal um Harvey Weinstein (65) ist kein Einzelfall in der Traumfabrik. Hollywood wurde auch in der Vergangenheit immer wieder durch Klagen über schockierende Übergriffe berühmter Männer erschüttert. Ein Blick auf die größten Skandale.
 
Die Skandal-Akte Woody Allen
 
Er ist einer der berühmtesten Regisseure Hollywoods. Doch seine Weste ist nicht mehr weiß. Denn an Woody Allen haftet der Vorwurf, sich an seiner damals siebenjährigen Adoptivtochter Dylan Farrow, die er gemeinsam mit seiner damaligen Lebensgefährtin Mia Farrow (72) aufgezogen hatte, vergangen zu haben. Allen hatte immer seine Unschuld beteuert. Die Anschuldigungen kamen erstmals 1992 auf, als sich Allen von Farrow trennte und ein Sorgerechtsstreit um die Adoptivkinder entbrannte. Allen gestand seiner Partnerin damals, ein Verhältnis mit ihrer Tochter Soon-Yi Previn zu haben, die Farrow in ihrer Ehe mit André Previn aus Südkorea adoptiert hatte. Die Missbrauchsvorwürfe gegen Allen wurden damals zwar untersucht, Anklage wurde aber nicht erhoben. In einem offenen Brief an die „New York Times“ legte Dylan Farrow im Jahr 2014 aber ihre Sicht der Dinge dar und bekräftigte ihre Vorwürfe. „So lange ich mich erinnern kann, hat mein Vater Dinge mit mir gemacht, die ich nicht gemocht habe“, erklärte sie. „Diese Dinge sind so oft passiert, so routiniert und so geschickt versteckt vor einer Mutter, die mich geschützt hätte, wenn sie davon gewusst hätte, dass ich dachte, das sei normal.“ „Dass er mit dem, was er mir angetan hat, davongekommen ist, hat mich verfolgt, als ich aufgewachsen bin“, schrieb Dylan weiter. „Ich hatte Angst davor, von Männern berührt zu werden. Ich habe eine Essstörung entwickelt. Ich habe angefangen, mich selbst zu verletzen.“ Sie sei zudem von Schuldgefühlen geplagt gewesen, weil sie es zugelassen hatte, dass er in der Nähe anderer kleiner Mädchen war. Hollywood habe diese Qualen verstärkt. Alle, mit wenigen Ausnahmen, hätten weggesehen. „Immer wenn ich das Gesicht des Mannes sah, der mich missbraucht hat, - auf einem Poster, einem T-Shirt, im Fernsehen - konnte ich meine Panik nur verstecken, bis ich einen Ort gefunden habe, um allein zu sein.“ Allen heiratete nach der zwölfjährigen Beziehung zu Mia Farrow im Jahr 1997 deren erwachsene Adoptivtochter Soon-Yi, mit der er zwei Töchter hat. Zur Causa Weinstein sagte er in einem Interview mit der BBC, dass der Fall nicht in eine Hexenjagd-Atmosphäre ausarten dürfe, „wo jeder Mann, der in einem Büro einer Kollegin zuzwinkert plötzlich einen Anwalt anrufen muss, um sich zu verteidigen. Das wäre auch nicht richtig“, so Allen.
 
Die Skandal-Akte Bill Cosby
 
Vor Harvey Weinstein sorgte der Fall Bill Cosby für große Schlagzeilen. Rund 60 Frauen werfen dem Entertainer vor, sie unter Drogen gesetzt und missbraucht zu haben. Die meisten Fälle sind jedoch verjährt, der einstige Vorzeige-TV-Dad hatte rechtlich keine Konsequenzen mehr zu befürchten. Bis die Kanadierin Andrea Constand (44) kam. Sie soll im Jahr 2004 von Cosby sexuell missbraucht worden sein. Der Fall ging im Juni medienwirksam vor Gericht. Dort sagte Constand gegen den einst so beliebten Komiker aus und schilderte detailliert den Missbrauch. Sie sei von Cosby unter Drogen gesetzt und anschließend missbraucht worden. Cosby hingegen erklärte, der Sex sei einvernehmlich gewesen. Zu einem Urteil kam es nicht. Der Prozess platzte, da sich die Jury auch nach fünf Tagen Beratung nicht einigen konnte. Doch aufatmen kann Cosby trotzdem nicht. Für den 6. November ist im US-Bundesstaat Pennsylvania ein Wiederaufnahmeverfahren angesetzt.
 
Die Skandal-Akte Roman Polanski
 
Der französische Filmregisseur polnischer Abstammung bekannte sich 1977 in den USA schuldig, Sex mit der 13-jährigen Samantha Geimer gehabt zu haben. Roman Polanski  verbrachte damals für eine gerichstpsychiatrische Beurteilung 42 Tage im Gefängnis. Vor einem endgültigen Urteilsspruch floh er allerdings nach Frankreich. Seitdem ist Polanski nicht mehr in die USA zurückgekehrt. Das Verfahren läuft noch immer. Der Regisseur selbst sieht das anders. Vor wenigen Wochen sagte Polanski dem Magazin „The Hollywood Reporter“: „So weit ich das sagen kann, ist es vorbei. Ich habe mich schuldig bekannt.“ Das Opfer selbst hatte vor einigen Monaten darum gebeten, das Verfahren gegen Polanski einzustellen. Sie habe gegenüber dem Richter erklärt, dass sie es sei, die eine 40-jährige Strafe absitze. Das Verfahren solle als „ein Akt der Barmherzigkeit gegenüber mir und meiner Familie“ eingestellt werden. Der zuständige Richter lehnte jedoch ab. Doch Geimer ist nicht die Einzige, die Polanski schwerer Übergriffe bezichtigt. Seit Anfang Oktober gibt es erneut Vorwürfe gegen den 84-Jährigen. Die deutsche Schauspielerin Renate Langer (61) wirft dem Regisseur laut „New York Times“ Vergewaltigung vor. Sie sei 1972 von Polanski in der Schweiz missbraucht worden, als sie sich bei ihm in Gstaad um eine Filmrolle beworben habe. Langer sei damals 15 Jahre alt gewesen. Polanski soll sich bei ihr etwa einen Monat später entschuldigt haben. Als Entschädigung habe er ihr eine kleine Filmrolle angeboten. Sie habe angenommen, sei nach Rom gereist und sei dort bei den Dreharbeiten von Polanski erneut vergewaltigt worden. Bereits im Jahr 2010 hatte die britische Schauspielerin Charlotte Lewis (50) Vorwürfe gegen den Filmemacher erhoben. Sie sei im Alter von 16 Jahren vom Regisseur missbraucht worden. Polanskis Anwälte wiesen die Vorwürfe als „Lüge“ ab. Außerdem teilten sie mit, dass Polanski äußerst verwundert sei, dass Lewis wenige Jahre nach der angeblichen Vergewaltigung eine Rolle in einem seiner Filme angenommen hatte.
 
Deutsche Schauspielerin erhebt neuen Vergewaltigungsvorwurf gegen Regisseur Polanski
 
Gegen den Regisseur Roman Polanski hat es in der Vergangenheit mehrfach Vergewaltigungsvorwürfe gegeben. Der Regisseur selbst hat nur eine Tat zugegeben: In den 70er Jahren hatte er  Sex mit einer damals erst 13 Jahre alten Schauspielerin. Polanski räumte die Tat vor einem US-Gericht ein, floh dann aber aus den USA. Seitdem ist er in den Vereinigten Staaten zur Fahndung ausgeschrieben. Nun erhebt einem Bericht der „New York Times“ zufolge auch eine deutsche Schauspielerin Vorwürfe gegen ihn. Demnach soll der Regisseur Renate Langer 1972 in seinem damaligen Haus in Gstaadt vergewaltigt haben. Langer war damals 15 Jahre alt und hoffte dem Bericht zufolge auf eine Rolle in Polanskis Film „Che ?“. Sie habe aus Scham ihren Eltern nichts von dem Verbrechen erzählt. Der Regisseur habe sich später entschuldigt und sie habe tatsächlich eine kleine Rolle in dem Film bekommen, berichtete Langer der Zeitung. Am Rande der Dreharbeiten in Rom sei es zu einer weiteren Vergewaltigung gekommen. Die Schauspielerin entschied sich den „New York Times“ zufolge erst nach langem Ringen und dem Tod ihrer Eltern, mit den Vorwürfen an die Öffentlichkeit zu gehen. Anlass war demnach auch die Geschichte einer anderen Schauspielerin, die in diesem Sommer ähnliche Vorwürfe erhoben hatte. Langer habe sich an die Behörden in der Schweiz gewandt, weil sie annahm, dass dort ihre Vorwürfe möglicherweise noch nicht verjährt sind. Der Zeitung zufolge hat die Schweiz die Verjährungsfrist bei Kindesmissbrauch aufgehoben. Es gebe aber Ausnahmen für Fälle, die lange vor der Gesetzesänderung geschehen sind. Polanskis Anwalt wollte laut „New York Times“ nicht zu den Vorwürfen Stellung nehmen.
 
Die Skandal-Akte Charlie Chaplin
 
Auch der lustige Charlie Chaplin sorgte bereits Anfang der 1920er Jahre für einen Sex-Skandal. Am Filmset von „The Kid“ lernte er die damals zwölfjährige Lillita MacMurray kennen. Dem jungen Mädchen war Chaplin erlegen, sodass er sie für seinen Film „Goldrausch“ als Hauptdarstellerin engagierte. Zum Eklat sei es dann während der Dreharbeiten gekommen. Chaplin soll mit der dann 15-jährigen Lillita Sex in der Sauna gehabt und sie dabei geschwängert haben. Aus Angst, er könne für den Sex mit einer Minderjährigen belangt werden, heiratete Chaplin das Mädchen. Doch die Ehe muss für das Mädchen die Hölle gewesen sein. 1927 reichte sie die Scheidung ein. In der Scheidungsklage hieß es, Chaplin habe seine junge Frau grausam und unmenschlich behandelt.
 
Dustin Hoffmann belästigte 17-Jährige
 
Nach dem Skandal um Filmproduzent Harvey Weinstein kommen in Hollywood derzeit immer mehr Fälle sexueller Belästigung von Filmgrößen ans Licht. Nun trifft es auch den bekannten Schauspieler Dustin. 1985 soll er die damalige Film-Assistentin Anna Graham Hunter sexuell bedrängt haben, die gerade mal 17 Jahre alt war. Das wirft sie Hoffman in einer Gastkolumne für den „Hollywood Reporter“ vor. Bei den Dreharbeiten zu „Tod eines Handlungsreisenden“ habe er sie zunächst gefragt, ob sie ihm die Füße massierte. Nachdem sie das getan hatte, fasste er „mich danach am Hintern und wollte mit mir über Sex reden“, schreibt Hunter in der Kolumne. An einem anderen Morgen sei sie in seine Umkleidekabine gegangen, um seine Frühstückswünsche entgegen zu nehmen. Seine Bestellung lautete: „Ich möchte ein hartes Ei und eine weiche Klitoris.“ Seine Kollegen hätten daraufhin gelacht, Hunter sei ins Bad gegangen und habe geweint. Hoffman reagierte bereits auf die Anschuldigungen. „Ich habe den größten Respekt vor Frauen und ich fühle mich schrecklich, dass ich etwas getan habe, was sie in diese Situation gebracht hat“, sagte der Schauspieler dem „Hollywood Reporter“.  „Es tut mir leid. Es spiegelt nicht den Menschen wieder, der ich eigentlich bin.“
 
Die Skandal-Akte Multimillionär Jeffrey Epstein
 
10.08.2019 - Der 66-jährige Investmentbanker und US-Multimillionär Jeffrey Epstein begeht in Zelle in New York City Suizid mit dem Strick. Er wurde am 6. Juli verhaftet und des Menschenhandels, der Prostitution Minderjähriger und systematischen Missbrauchs junger Mädchen angeklagt. Bei einer Verurteilung hätten ihm bis zu 45 Jahre Haft gedroht. Die New Yorker Staatsanwaltschaft beschuldigt ihn, zwischen 2002 und 2005 Dutzende minderjährige Mädchen missbraucht zu haben und Betreiber eines Sexsklaven-Rings gewesen zu sein, der Staatsanwälte, Professoren und Politiker als Kunden hatte. Nur einen Tag vor seinem Tod sind tausende Dokumente aus einem früheren Gerichtsprozess veröffentlicht wurden, aus denen auch die Namen einer ganzen Reihe von Persönlichkeiten hervorgehen, die an seinen „erotischen Dienstleistungen“ interessiert waren. Unter diesen Personen sind die wohl bekanntesten der ehemalige US-Präsident Bill Clinton, sowie „ausländische Präsidenten“, „sehr bekannte Ministerpräsidenten“, auch der Besitzer einer französischen „großen Hotelkette“. Sein Privatjet war als „Lolita Express“ bekannt, sein Wohnsitz in Miami als „Insel der Orgien“.Er soll zusammen mit anderen hochrangigen Politikern und angesehenen Persönlichkeiten die Kinder in seinen Villen in Manhattan, Palm Beach (Florida) und auf seiner privaten Karibikinsel „Little St. James Island“ missbraucht haben. Der Fall Epstein hatte im Juli auch zum Rücktritt von US-Arbeitsminister Alex Acosta geführt. Der hatte im Jahr 2007 als Staatsanwalt einen ungewöhnlichen milden Deal mit Epstein geschlossen, als der schon einmal wegen Kindesmissbrauchs angeklagt war. Statt lebenslanger Haft war Epstein damals nur zu einer Gefängnisstrafe von 18 Monaten verurteilt worden. New Yorks Bürgermeister Bill de Blasio versprach unterdessen den Missbrauchsopfern Gerechtigkeit. „Jeffrey Epstein mag seinem Tag vor Gericht entkommen sein, aber wenn die wohlhabenden Raubtiere, die an seinem Sexring beteiligt waren, glauben, dass sie gerade davongekommen sind, liegen sie falsch“, schrieb er auf Twitter.
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