„IUVENTA“

69,8 Prozent der BRD-ler fordern ein härteres Vorgehen: Nach ihrer Vorstellung sollen Flüchtlinge, die Europa über das Mittelmeer erreicht haben, nach Libyen zurückgebracht werden. Dies ergibt sich aus dem WELT-Trend, einer repräsentativen Umfrage, die exklusiv vom Meinungsforschungsinstitut Civey im Auftrag der WELT erhoben wurde (Anfang August 2017).
 
 
Übergabe von Menschen aus Afrika an die Iuventa
 
 
„IUVENTA“
 
Jugend, Jugend lässt sich brauchen,
wenn der Zeiten Stürme fauchen,
steht das Land in Brand und Rauch -,
zu missbrauchen ist sie auch !
 
Jugend, Jugend ist moralisch,
doch die Medien sind bestialisch,
die lenkt Mammons Perfidie,
das durchschaut die Jugend nie.
 
Jugend, Jugend lässt sich lenken,
will das Bess‘re tun und denken.
Und man sagt ihr was das sei,   
mit Eifer ist sie dann dabei.
 
Jugend, Jugend ist gutgläubig,
aber meistenteils blindäugig -,
die „lange Logik“ fehlt ihr ganz,
viel lieber frönt sie Tand und Tanz.
 
Jugend, Jugend folgt den Moden,
heute Sweatshirts, gestern Loden,
aber wer die Moden macht
hat sie meistens nicht bedacht.
 
Jugend, Jugend will heut‘ retten,
„Flüchtlinge“ aus tausend Stätten,
aber Deutschland ist zu klein,
da passen alle nicht hinein.
 
Jugend, Jugend will’s probieren,
unser Land „balkanisieren“.
Wer bestimmt sie zu dem Wahn ?
Man schau' sich die Ver-Führer an !

 

 
03.08.2017 - Das Schiff der jugendlichen Flüchtlingshelfer der Organisation „Jugend Rettet“ wurde am Mittwochabend von italienischen Behörden vor der italienischen Insel Lampedusa festgesetzt. Die italienische Polizei gibt Beweise an, dass die Organisation Afrikaner von professionellen „Flüchtlings-Schleppern“ übernommen und auf italienischem Territorium abgesetzt hat. Wie die italienische Polizei mitteilte, sei das Schiff „vorsorglich“ aus dem Verkehr gezogen worden. Angeordnet habe dies die Staatsanwaltschaft im sizilianischen Trapani. Die Ermittler werfen den deutschen Helfern vor, die Aktivitäten von Schleppern zu begünstigen. Der Staatsanwalt Ambrogio Cartosio sagte der Zeitung „La Repubblica“, es ist bewiesen, dass die „Iuventa“ - auch wenn sie in einigen Fällen Menschenleben rettet - in mehreren Fällen (…) Flüchtlinge ohne unmittelbare Lebensgefahr nicht rettet, sondern von den Schleppern übernimmt. Damit sei der Straftatbestand der „Begünstigung der illegalen Einwanderung“ gegeben. Somit unterstützen die Verantwortlichen der deutschen Hilfsorganisation den kommerziellen Menschenhandel. Die Polizei veröffentlichte auch Fotos von Juni dieses Jahres. Diese würden beweisen, wie die Organisation keine Menschen in Seenot rettet, sondern Migranten direkt von Schlepperbooten übernimmt - und die leeren Boote gar zurück in libysche Häfen bringt. Obendrein verweigert die Besatzung der „Iuventa“ die von Italien gewünschte Unterzeichnung eines verbindlichen „Verhaltens-Kodex“ der Schiffe die im Mittelmeer vor italienischen Küsten operieren. Italien unternimmt aktuell verschärft Maßnahmen, um das Ankommen von Flüchtlingen zu unterbinden. Rund 95.000 Menschen gelangten seit Beginn des Jahres von Libyen aus über das Mittelmeer nach Italien. Wie es mit den afrikanischen Menschenmassen weitergeht, die die diversen Organisationen nach Norden schleusen, schleppen oder „retten“, wer das finanzieren soll und wie Millionen Einwanderer einzugliedern seien, darüber machen sich die jugendlichen Enthusiasten keine Gedanken, sie sonnen sich in ihrem naiven Heldentum der fragwürdigen „Menschenrettung“.
 
Ebenso ist ein Schiff der spanischen Hilfsorganisation „Proactiva Open Arms“ von der libyschen Küstenwache attackiert worden. Demnach feuerte das Schnellboot Warnschüsse ab und drohte, künftig ohne Vorwarnung zu schießen, falls das Schiff in nationale Hoheitsgewässer eindringe. Die „Open Arms“ dringt offenbar auch in die nationalen Gewässer Libyens ein, um afrikanische „Flüchtlinge zu bergen“. Ein weiteres Schiff von „Proactiva Open Arm“, die „Golfo Azurro“, kreuzt derzeit zwischen Sizilien und Malta. An Bord befänden sich „Migranten“, denen die Behörden Italiens und für Maltas eine Einfahrtgenehmigung verweigerten. Mehrere italienische Medien hatten berichtet, dass sich ein Informant vier Tage lang im Juni an Bord der „Vos Hestia“ aufgehalten habe, einem Rettungsschiff der internationalen Hilfsorganisation „Save the Children“. Sie hat mit der „Iuventa“ gemeinsam nach überlebenden Flüchtlingen gesucht. Man fragt sich besorgt, welche Hintermänner bzw. Geldgeber an dem Menschentransfer nach Europa interessiert sind ? Dass alle diese Nordwanderer im eigentlichen Sinne keine politischen „Flüchtlinge“ sind, sondern aus den überquellenden schwarzafrikanischen Armutszentren hinausstreben, um in Europa ein besseres Leben zu gewinnen, ist sicher. „Afrikas Bevölkerung explodiert, 1,2 Milliarden Menschen leben auf dem Kontinent - Tendenz rasant steigend. Die Folgen sind dramatisch: Hunger, Armut, Umweltzerstörung“, schreibt der SPIEGEL, 31.10.2011. Was diese Organisationen - deckungsgleich mit dem Medien-Tenor - „Flüchtlingsrettung“ bezeichnen stellt sich bei genauem Hinsehen als Übersiedlungshilfen von Afrika nach Europa heraus, was angesichts der Tatsache, dass weltweit um die 60 Millionen Flüchtlinge unterwegs sein sollen und hunderte Millionen Afrikaner in gesamtexistentiell lebensfreundlichere Wohngebiete drängen, in keinem Moment ein Beitrag zur Problemlösung sein kann. - Die sich bereits heute abzeichnende Folge der „offenen Grenzen“ bzw. dem Integrationsversuch von Migranten in Millionenstärke ist die Weichenstellung zum Vielvölkerstaat-BRD, also der „Balkanisierung“ Mitteleuropas, mit den damit einhergehenden Identitätsverlusten, den innenpolitischen Unruhen, Kriminalitätszuwachsraten und Auflösungserscheinungen die wir von überall her kennen, wo durch unvernünftige und gewaltsame politische Maßnahmen multinationale Bevölkerungen zusammengezwungen wurden (Habsburg-Monarchie, Sowjetunion, Jugoslawien).       
 
Man fragt sich spontan:
 
Wer ist darauf bedacht, den Bevölkerungsüberschuss Afrikas von den libyschen Küsten nach Europa zu lenken, wer organisiert die Transporte, wer kauft die Schlauchbote, wer die Schwimmwesten, wer die Handys und wer filmt und fotografiert die Leidensbilder und wer versorgt damit die Medien ?
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