TIEFSEE-„Monster“-VERNICHTUNG

Fedortsov mit einem sterbenden sinnlos aus der Tiefe geholten Wesen
 
„BIZARRE MONSTER
AUS DER TIEFE“
 
Kein Wild ist vor den Jägern sicher,
kein Meerestier vor einem Fischer.
Man fischt die Obermeere leer,
jetzt nimmt man sich die Tiefsee her.
 
Und alles was da kreucht und fleucht,
wird aus den Gründen aufgescheucht,
vom Netz gepackt, an Bord gehievt,
aufs Deck geschleift und abgetrieft.
 
Es wird begafft, bestaunt, geknipst,
kein Seemann ist dabei beschwipst
und trotzdem sind sie wie berauscht,
wenn sich ihr Fang in Netzen bauscht.
 
Man ist auf den Erfolg sehr stolz,
und nicht die kleinste Träne schmolz,
dass man der Meere Fauna killt,
sie obendrein noch „Monster“ schilt.
 
Unschuldig reißt man sie ans Licht,
das in die Tiefsee-Augen sticht -,
die Wesen winden sich in Not,
schon bald folgt der Erstickungstod.
 
Die schönsten Formen gelten nichts,
man prüft den Umfang des Gewichts.
Und später wird dann ungeniert
der Fang zu Fischmehl pulverisiert.
 
So mordet man das Weltmeer aus,
macht leer und arm das Erdenhaus,
was kaum einen Minister stört,
und scheinbar mich allein empört.

 

„Russischer Tiefseefischer fängt alptraumhafte Kreaturen und veröffentlicht Fotos.“
 
 
Man liest im Netz gedankenarme Texte wie diesen: Der russische Forscher Roman Fedortsov aus Murmansk, ist oft auf Erkundungsreisen. Er spät die Tiefen des Ozeans aus und fängt dabei oft Kreaturen, die aus einem Horrorfilm entsprungen sein könnten. Zuletzt war er auf einer dreimonatigen Schiffsexpedition auf dem Atlantischen Ozean. Auch Fischer waren mit an Bord. Roman war für die Selektion des Fischgutes zuständig. Mitunter kam es vor, dass die Abenteurer seltene Wesen aus der Tiefsee im Netz hatten. Schon seit geraumer Zeit postet Fedortsov die skurrilsten Fänge bei Twitter und Instagram. Er hat bereits einige furchteinflößende Kreaturen abgelichtet, doch der neueste Fang schlägt alle bisherigen. Seine Posts zeigen viele weitere kuriose Meerestiere, die in den Weiten der Tiefsee beheimatet sind und teilweise ohne jegliches Sonnenlicht auskommen.
 
„Dass wir weniger über die Tiefen des Ozeans wissen als über die Oberfläche des Mars, das stimmt. Ein Tiefseefischer aus Russland macht uns das mal wieder klar: Und zwar mit Fotos von spektakulären Tiefsee-Lebewesen“, liest man im Netz. „Fedortsov arbeitet als Fischer auf einem Trawler in der Barentssee, ein Randmeer des Arktischen Ozeans. Dort dokumentiert für seine mittlerweile rund 80.000 Twitter-Follower, was sich da im Netz verirrt.“ Und: „Ein Tiefseefischer aus Murmansk - hat die monsterhaften Fische nicht nur fotografiert, er hält sie dabei sogar in der Hand. „Es sind sonderbare Kreaturen, die aus einem Horrorfilm oder fernen Planeten entstammen könnten. Manche sehen aus wie eine Kreuzung aus Insekt und Fisch, andere haben beängstigende Zahnreihen, die wirken einfach bizarr.“ „Doch Fedortsov hat für seine Bilder nicht nur die arktischen Meeresgebiete befahren. Er wagte sich bis zur Küste Marokkos vor. Ein ziemlicher Abenteurer !“ Der Russe verdient sein Geld auf der Barentssee. Dabei handelt es sich um ein Randmeer des Arktischen Ozeans.“ Schon seit geraumer Zeit postet der Russe Roman Fedortsov die skurrilsten Fänge bei Twitter und Instagram. Er ist kein Forscher und kein Wissenschaftler, er ist ein Seemann der auf einem russischen Fischereifahrzug der russischen Murmansk-Flotte, welche die Meere von der Barenssee bis vor die Küsten Marokkos leerfischt. Roman ist für die Selektion des Fischgutes zuständig, er hat bereits einige „furchteinflößende Kreaturen“ abgelichtet, doch der neueste Fang schlägt alle bisherigen, so schwadroniert ein Journalist am 16.07.2017 von FOCUS Online/Wochit: „Der rote Tiefseefisch ist eine gängige Spezies, die im Nordatlantik in einer Tiefe zwischen 300 und 1.000 Metern lebt. Besonders an ihm ist sein Kiefer: In seinem Rachen hat er mehrere Reihen von Fangzähnen. Seine Posts zeigen viele weitere kuriose Meerestiere, die in den Weiten der Tiefsee beheimatet sind und teilweise ohne jegliches Sonnenlicht auskommen. Die Tiere leben so weit unter der Wasseroberfläche, dass man ihnen nur als Tiefseetaucher begegnen kann.“ Und: „Der russische Wissenschaftler Roman Fedortsov, ist oft auf Forschungsreise. Er erkundet die Tiefen des Ozeans und fängt dabei oft Kreaturen, die aus einem Horrorfilm entsprungen sein könnten.“ - „Mitunter kam es vor, dass die Abenteurer seltene Wesen aus der Tiefsee im Netz hatten.“ Die wunderbaren Wesen, die man das zu schnödem Fischmehl verarbeitet, sind der Wissenschaft sämtlich längst bekannt. Was die Russen da betreiben ist keine Forschung, es ist erwerbsmäßige Meeresausplünderung (wie sie einige andere Nationen ebenso skrupellos betreiben).
 
Wenigige Bedenkenträger melden sich zu Wort, wie dieser: „Doch die Bilder haben auch eine Schattenseite. Denn die Tiefseefischerei steht generell in der Kritik. Weil Fischbestände weltweit immer knapper werden, wird auch in diesem Bereich des Meeres immer öfter nach Speisefischen gesucht. Doch gerade in Dunkelheit und Kälte wachsen die Lebewesen nur langsam. Die Auswirkungen der systematischen Fischerei sind in diesem Bereich also noch schwerwiegender. Ein Kritiker schreibt: „Am Ende werden diese faszinierenden Kreaturen nach dem Foto von Fedortsov in den Müll geworfen. In diesen Tiefen nach Speisefischen zu fischen ist eine extrem umweltschädliche Schweinerei. Wo bleibt der Aufschrei ?“
 
Foto: Der Mondfisch (Mola mola, von lat. mola „Mühlstein“) gilt als der schwerste Knochenfisch der Welt. Der Mondfisch kann eine Länge von 3,30 Metern und ein Gewicht von 2,3 Tonnen erreichen, bleibt allerdings meist kleiner. Die angloamerikanische Welt nennt ihn Sunfish.
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