MACHER UND MAUSCHLER

 
 
 
MACHER UND MAUSCHLER
 
Schwerarbeiter und die Schwätzer,
Schwätzer sind zumeist die Hetzer,
eben jene die viel schwätzen,
können nichts als Schnäbel wetzen.
 
Es gibt Macher und die Mauschler,
pastorale Predigt-Plauschler.
Man stellt fest, es gibt Banausen
und Leistungsträger ohne Flausen.
 
Um Tüchtige in Arbeitskitteln,
steh‘n herum die nur bekritteln -,
leiden am Nichtskönner-Laster,
sich aufzubläh‘n als Kritikaster.
 
Die sonst nichts zuwege bringen,
woll‘n halt ihre Lippen schwingen,
um am Wortschwall sich zu laben,
sonst nichts vorzuweisen haben.
 
Die Erkenntnis führt uns weiter,
macht uns reifer doch nicht heiter,
denn wir sehen’s rund umher,
dass dies‘ Prinzip bestimmend wär.
 
Schaut euch um in Parlamenten,
bei denen mit den dicken Renten,
dort trifft man die größten Schwätzer,
doch keinen einzigen Ofensetzer.
 
In Quasselbuden fehlen Könner,
mithin auch die Leistungs-Gönner.
Die Typen sind wie Antipoden,
wie Männer mit und ohne Hoden.
 
 
 
 
Mauschler: abwertend, Menschen die unter der Hand und auf undurchsichtige Art, in Abwägung der Interessen, Vorteile vereinbaren; dunkle unlautere Geschäfte treiben; beim Spiel betrügen.
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