HASS UND DEUTSCHENHASS

Beschmiertes AfD-Wahlplakat Stuttgart, März 2016
 
 
HASS UND DEUTSCHENHASS
 
Hass ist nie ein Heil-Berater,
wenn er gegen Menschen zielt,
wenn er mit verbohrten Sinnen,
unklar auf die Opfer schielt.
 
Hass ruft Gegen-Hass hervor,
unvernünftig sind die Hetzer,
die die Hass-Spirale drehen:
Kirchenchristen-Bibel-Schwätzer.
 
Über schwarze tausend Jahre,
lehrten nur die Kirchen hassen,
um das Heidentum zu morden,
dessen Geist und Gut zu fassen.
 
Denn ein Hasser war schon Jesus,
der da fluchte und verdammte,
gnadenlos die Gegner schmähte,
ohne Maß in Zorn entbrannte.
 
In der Neuzeit war’s Karl Marx,
der Proleten hassen lehrte,
der mit wilden Wut-Gesängen,
Sinfonie des Grauens mehrte.
 
Massig ist die Zahl der Schergen,
die die Hass-Lawine trieben,
die des Bolschewismus Gräuel,
ins Geschichtsbuch eingeschrieben.
 
Hass auf Hass erzeugt Verhängnis,
immer neuer Proportionen,
mit dem Weltkrieg kam der Gipfel,
Hass in tausend Todes-Zonen.
 
Heute geht das Hassen weiter,
Hass gebiert sich neue Kinder,
die so wie die Eltern hassen -,
die Verblendung wird nie minder.
 
Hass, der Not und Tod erzeugt,
müssten alle Staaten ächten,
doch die Heuchler unterscheiden,
den „verbotenen“ vom „gerechten“.
 
„Fremdenhass“ gilt als verboten,
„Deutschenhass“ wird gern gelitten.
So gemein und so verlogen
sind die heut'gen deutschen Sitten.
 
 
 
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