BÜRGERWEHREN

 
BÜRGERWEHREN

Sicherheit ist längst erschüttert,
über Grenzen strömt der Schutt,
alle Welt wird durchgefüttert,
Deutschland ist schon bald kaputt !

Früher war der Schutzmann Helfer,
in der Not war er zur Stelle,
heute fehlen Gauner-Dämpfer,
keiner hilft uns auf die Schnelle !

Wenn dich Räuber überfallen,
vergiss fernhin die Polizei,
würd' zu ihr dein Ruf erschallen
käm' sie viel zu spät vorbei !

Doch auch wär' es mal gelungen,
würd' sogar ein Dieb gefasst,
wäre bald er doch entsprungen,
so schnell kommt keiner in den Knast !

Der Richter lässt ihn wieder laufen,
„Ist's doch nur ein kleiner Fisch“,
will sich „Steuersünder“ kaufen,
so bleibt das Verbrechen frisch !

Und die Bürger zittern, zagen,
haben Angst vorm Wohnungsbruch
  auch sich nachts auf Straßen wagen -;
aus Berlin kommt nur ein Spruch !

Selbst bewaffnen wird sich heute,
der sich besser schützen will,
„Bürgerwehren“ bilden Leute,
denn der Staat ist seltsam still !



 
Bild: Auch in Rothenburg patrouillieren Bürgerwehren auf eigene Faust.

In Thüringen gibt es in manchen Orten so wenige Polizisten, dass sich Bürgerwehren gebildet haben. Nach Angaben der Polizei nehmen einige sogar die Fahndung in die eigene Hand. Sie verabreden sich über SMS, WhatsApp oder Facebook, um gemeinsam Streife zu gehen oder zu fahren. Auf der Straße sprechen sie verdächtige Personen an und stoppen Autos. Bürgerwehren in Thüringen übernehmen zunehmend Aufgaben der Polizei, weil die Polizei versagt. In der Bürgerwehr in Gerstungen sind laut Angaben eines Sprechers insgesamt 3000 Leute organisiert. Die Gruppen fahren durch die Straßen und fragen zum Beispiel Leute nach deren Personalien. Teilweise werden Verdächtige im Internet angeprangert. Zwei Mitglieder der Bürgerwehr in Gerstungen erklärten, sie würden „Hinweisen aus der Bevölkerung“ auf Facebook nachgehen und dementsprechend „kontrollieren, was die Personen da zu suchen haben“. In einer Stellungnahme der Gruppe heißt es, „normale Bürger“ haben sich zusammengeschlossen, da ihr „Vertrauen in die Sicherheitskräfte erschüttert“ sei. Ihr Anliegen sei es, „an einem sicheren Ort zu leben, ohne Angst zu haben, dass unser hart erworbenes Gut gestohlen wird". Auch der Polizeigewerkschaftschef gesteht, dass es in Thüringen - vor allem in den kleinen Ortschaften - zu wenige Beamte gibt. Als Lösung müsse man dort wieder mehr Polizeikräfte einsetzen. „Die Bürger wollen sicher sein, dass auch in absehbarer Zeit jemand da ist, wenn sie die Polizei rufen“, so ein Polizeisprecher. Für ihn ist klar: Gegenseitige Nachbarschaftshilfe ist sinnvoll. „Gerade in der Urlaubszeit ist es gut, wenn der Nachbar mal nach dem Haus sieht.“

 

25.07.2015 - FOCUS Online - Es ist soweit, Migranten übernehmen Herrschaft in ehemals deutschen Städten - Vertrauliches Papier enthüllt - Banden kontrollieren ganze Straßenzüge: NRW-Polizei entgleiten Problemviertel - Der Polizei in Nordrhein-Westfalen entgleitet zunehmend die Kontrolle über Problemviertel. Die öffentliche Ordnung sei langfristig nicht gesichert", heißt es. Banden hätten ganze Straßenzüge unter sich aufgeteilt und tyrannisierten die Anwohner. - 25.07.2015 - SPIEGEL Online - Der Bundesvorsitzende der Deutschen Polizeigewerkschaft (DPolG), Rainer Wendt, sagte SPIEGEL ONLINE schon vor Jahren: In Berlin oder im Duisburger Norden gibt es Stadtteile, in denen sich die Kollegen kaum noch trauen, ein Auto anzuhalten - weil sie wissen, dass sie dann 40 oder 50 Mann an der Backe haben." Diese Übergriffe seien fast schon ein gezieltes Kräftemessen mit dem Staat, in dem sich die Verachtung der Täter für unsere Gesellschaft ausdrückt". Die Banden treffen in der Praxis jedoch häufig auf eine vielfach überforderte Polizei. So beschrieb ein Duisburger Wachdienstleiter vor einiger Zeit in einem Brief an seine Polizeipräsidentin die Lage auf der Straße. Darin hieß es: Stärke zeigen ist nicht möglich. Situationen in Bereichen mit hohem Migrantenanteil entgleiten immer mehr." Denn dort werde die Polizei insbesondere von den Jugendlichen nicht akzeptiert. Das Risiko für die Beamten, angegriffen zu werden, steige auch deshalb, weil wegen der katastrophalen Personalsituation" immer mit einem Minimum an Kräften gearbeitet werden müsse.

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