AFFENMENSCHEN

 
AFFENMENSCHEN
 
Der Mensch stammt nicht vom Affen ab,
das hör’ ich Manchen meinen,
Charles Darwin und Ernst Haeckel hab’
ich drüber hören weinen !
 
Die haben’s längst vor unserer Zeit
fantastisch gut beschrieben -;
noch heut’ sind viele nicht so weit,
woll’n  Bibel-Unsinn lieben.
 
Ganz sicher stand ein Affen-Ahn,
am Anfang unserer Kette,
Anthropologie ist doch kein Wahn,
wie es der Papst gern hätte.
 
Und wenn es auch Unklugen graut,
so ist’s klar zu erkennen,
der Aff’ steckt unter Menschenhaut,
ist nicht von ihm zu trennen.
 
Schaut euch nur um, was Leute tun,
so äffig, urwaldmäßig,
und sagt ernüchtert folglich nun,
ist dieses „menschlich“ späßig ?
 
Man stellt sogar auch heute fest,
zum Urwald geht’s zurück,
es schwindet schon der Menschenrest,
bei vielen Stück für Stück !
 
Ob Kenya, Frankfurt, Baltimore,
wie ähneln sich die Bilder,
macht euch nicht länger Märchen vor,
der Mensch wird immer wilder !

 

Das in unserer Zeit zunehmende äffische aggressive und hypersexuelle Menschenverhalten beginnt mittlerweile bereits im Kindergarten: 55 Kinder beteiligt - Täter drei bis sechs Jahre alt: „Sadistische Gewalt“ griff in Mainzer Kirchen-Kita um sich - 13. 06. 2015 In der Kita „Maria Königin“ ist es monatelang zu sexuellen Übergriffen zwischen Kindern gekommen. Kinder wurden monatelang gedemütigt, sexuell genötigt, misshandelt und erniedrigt. Dabei waren Täter wie Opfer erst zwischen drei und sechs Jahren alt. Die sexuellen Handlungen die aneinander vorgenommen wurden gingen weit über das normale Maß von Doktorspielen hinaus. Nach Angaben des Bistums Mainz soll es diese schweren sexuellen Übergriffe schon länger gegeben haben. Das Bistum berichtete von Erpressung und Gewalt. Kleine Kinder seien gezwungen worden, ihren Po hinzustrecken, andere Kinder hätten ihnen dann Gegenstände in den Anus eingeführt. Solche Übergriffe seien wiederholt und über einen längeren Zeitraum passiert. Das steht in einem Schreiben der Gemeinde an die Eltern, aus dem die Mainzer Allgemeine Zeitung zitiert. Mindestens ein Kind soll eine Verletzung im Genitalbereich erlitten haben. Der Mainzer Generalvikar, Prälat Dietmar Giebelmann, spricht von „schwerer und schwerster Aufsichtspflichtverletzungen" der sieben Mitarbeiter. Das Bistum hat mittlerweile allen fristlos gekündigt. Fast alle der 55 Kinder sollen irgendwie betroffen sein. Giebelmann schätzt die Zahl der Kinder, die andere quälten auf etwa 15. Der Direktor der Klinik und Poliklinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie und -psychotherapie der Unimedizin Mainz, Michael Huss, vermutet bei den Kindern eine Mischung aus Aggression, Demütigung, sexueller Nötigung und Erniedrigung. „Das kommt nicht schnell, und es kommt nicht nur von den Kindern.“ Möglicherweise sei auch pornografisches Material im Spiel gewesen. Womöglich habe es zu Beginn nur einen oder wenige Täter gegeben. Dann habe sich eine Art „moralischer Abwärtsspirale“ unter den Kindern entwickelt. Kinder, die zunächst selbst gedemütigt worden seien, wären mit der Zeit auf die Seite der Täter gewechselt und hätten „Ähnliches in möglicherweise stärkerer Form an anderen Kindern verübt“, zitiert die Süddeutsche Zeitung den Psychiater. Die Taten der Mainzer Kinder bezeichnet er als „sadistische Gewalt mit sexueller Tönung“. Die zuständige Pfarrei erfuhr nach eigenen Angaben erst am Montag vergangener Woche durch den Brief einer Mutter von sexuellen Übergriffen. Dann wurde die Kita vorübergehend geschlossen. Schon vor bis zu fünf Monaten soll es nach Bistumsangaben erste Hinweise gegeben haben. Sie seien von den Mitarbeitern aber nicht ernst genommen worden. Die Mainzer „Allgemeine Zeitung“ griff die Vorfälle am vergangenen Mittwoch auf und machte sie publik.

 

Bilder: „Chaostage“ in Kenya, Baltimore und Frankfurt. 

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