MARIA P. - LEBENDIG VERBRANNT

 

MARIA P.

Sie glaubte an das Gute -, sie hieß Maria P.,
ließ sich mit einem Muslim ein, es war der Eren T..
Maria wurde schwanger und freut’ sich auf das Kind,
sie war naiv und wusste nichts, war für Gefahren blind.

Sie dachte, dass die „Liebe“ die Grenzen mache gleich,
man hatte sie belogen -, es gäb’ nur arm und reich,
nicht, dass das Weltverständnis die Menschen tiefer trennt,
und Brauchtum, Art und Sitte, die jeder anders kennt.

Maria, ach, Maria -, die Zeit hat dich betört,
wer diese Welt nicht deuten kann, den hat sie bald zerstört !
Du armes deutsches Mädel, nicht Liebe, sondern Trieb
war das was dir der Türke dort unters Herze schrieb.

Die Wollust liebt die Täuschung und achtet keine Ehr’,
die Frau gilt oft als Lustobjekt, im Islam nochmals mehr.
Ein Muslim lebt nach dem Koran und dem Familien-Clan,
er achtet keine Christenfrau, das gibt’s nur im Roman.

Maria wollte dieses Kind -, der Eren wollt’ es nicht,
er lockt Maria in den Wald, wo er sie niedersticht.
Sein Messer fuhr in ihren Leib, durchbohrt den Baby-Bauch,
er gießt Benzin und zündet es -, sie lag in Blut und Rauch.

Lebendigen Leibes brannte sie, was war ihr letzter Blick ?
Sie sah die Bestie Eren T., ihr tödliches Geschick.
Gewiss -, das ist ein krasser Fall, jedoch in langer Reih’,
und die Gesellschaft, die das schuf, steht hilflos mit dabei !

 

Januar 2015: In einem Waldstück in Berlin-Adlershof, hinter einem Friedhof, wurde die verkohlte Leiche von Maria P. gefunden. Die auf bestialische Art getötete Berufsschülerin war gerade mal 19 Jahre jung. Ihre Freunde nannten sie die „Super-Erbse“. Sie war hochschwanger im 5. Monat und freute sich auf ihre Tochter. Maria lebte im Nordosten Berlins. Sie wollte offenbar im Gastgewerbe arbeiten, besuchte das Oberstufenzentrum Gastgewerbe der „Brillat-Savarin Schule“. Sie war schon auf Ratgeberseiten unterwegs. Ihr Profilbild auf „Facebook“ zeigt zwei kleine Kinder, sie postete Fotos von Säuglingen. Doch ihr gleichaltriger Neuköllner Ex-Freund, der Türke Eren T., wollte das Kind nicht. Auch hatte seine Familie die Beziehung nicht akzeptiert. Die Freundin sagte: „Sie hat ihn unendlich geliebt, aber auch viel geweint. Mal waren sie zusammen, mal nicht. Als er erfahren hat, dass sie schwanger ist, hat er sie verlassen. Er war ein mieses, eiskaltes Arschloch. Er drohte ihr. Der Grund war seine Familie, sie haben Maria nicht akzeptiert.“ Er besorgte sich Benzin und fuhr in Begleitung eines Kumpels mit der Berufsschülerin zu dem besagten Waldstück, wo der Mittäter das Mädchen festhielt, während ihr Eren mehrmals ein Messer in den Unterleib rammte, sie dann mit Benzin übergoss und lebendig verbrannte. Die Spuren am Tatort zeigen, dass die ums Überleben kämpfende Mutter noch brennend versuchte wegzulaufen. Das unmittelbare Motiv für den grauenhaften Mord zeichnet sich jetzt ab, der Türke erhielt Post vom Jugendamt, weil die werdende Mutter ihn als Vater angegeben hatte. Sie hatte sich voller Begeisterung und Vorfreude auf ihr Leben als Mutter vorbereitet. Was Maria P. auf „Facebook“ weiter veröffentlichte, zeigt ihre Beziehungsprobleme mit dem Türken auf. „Eine Frau muss man mit Ehre und Respekt behandeln“, schrieb sie, „aber meist ist es so, dass Männer diejenigen sind, die Frauen scheiße behandeln“. Offenkundig wird ihre Verzweiflung in jenem Post: „Ich wünschte, du würdest meine Gefühle bekommen und ich wäre wie du eiskalt, denn dann würde ich dein Herz bluten lassen, so wie du mein Herz bluten lässt.“ Sie sprach Türkisch, um die Beziehung zu retten soll Maria P. sogar zum Islam konvertiert sein. Die Einträge auf ihrem „Facebook-Profil“ zeigen, dass sie sich mit dem Zusammenleben von Muslimen und Christen auseinandergesetzt hat. So zeigte sie zum Beispiel ein Foto, auf dem sich ein Muslim und ein Christ die Hände reichen. Und sie verbreitete ein Zitat von Martin Luther King: „Wir haben gelernt, wie die Vögel zu fliegen und wie die Fische zu schwimmen. Aber wir haben die einfache Kunst nicht erlernt, als Brüder zu leben.“ Medienberichten zufolge soll sich Maria P. am Tag ihres Todes bei der Polizei gemeldet haben. Sie habe eine Anzeige aufgeben wollen, weil ihr Ex-Freund gedroht habe, sie umzubringen. Doch bei der Berliner Staatsanwaltschaft und Polizei  sei davon nichts bekannt.

19.02.2016 (Fokus Online) - Das Berliner Landgericht hat zwei Männer wegen Mordes einer Schwangeren lediglich zu Haftstrafen von jeweils 14 Jahren verurteilt (gewöhnlich 7 bei guter Führung). Das Gericht sieht es als erwiesen an, dass die beiden Männer die 19-Jährige gezielt in ein Waldstück gelockt und getötet hatten. Die Frau und ihr ungeborenes Kind wurden bei lebendigem Leib verbrannt.

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