KLAUKINDER

 
KLAUKINDER
 
Seit ewigen Zeiten weiß man es,
dass die Zigeuner klauen;
kommen Zigeuner, gibt es Stress,
wer könnte ihnen trauen ?!
 
Kamen Zigeuner, gab’s Alarm,
sie stahlen wie die Raben,
hemmungslos, dass Gott erbarm’,
weil sie nichts eig’nes haben.
 
Ein Wandervolk vom Klauen lebt,
das war nicht anders möglich -;
nach Ruhe kein Zigeuner strebt,
da ist er nicht erzöglich.
 
Kamen Zigeuner in ein Dorf,
dann gab es schon mal Keile,
sie stahlen nicht allein den Torf,
davon klagt manche Zeile.
 
Die Wäsche wurde abgehängt,
die Tür wurd’ nachts verriegelt,
die Hühner in ihr Haus gedrängt,
man hat sich eingeigelt.
 
Zigeuner gibt’s wie eh und je,
sie schwärmen an in Scharen.
Drum halte fest dein Portmonee,
es sicher zu bewahren !
 
Doch steigert sich in unsrer Zeit,
das Klauen und das Räubern,
zum Gipfel der Gefährlichkeit -;
und keiner darf mehr säubern.
 
Klaukinder-Banden sind geschickt,
man darf sie nicht bestrafen,
mit Diebes-Tricks sind sie gespickt,
und die Behörden schlafen.
 
Die büffeln nicht das A-B-C,
doch Lügen und Betrügen,
es hilft kein Klagen, Ach und Weh,
vor den Zigeuner-Zügen.
 
Hilfreich nur wär’ die harte Hand,
die auch mal Prügel spendet,
weil andere Sprache nie verstand,
wer sonst als Lump verendet.
 

 

Als Klaukinder werden strafunmündige Kinder unter 14 Jahren oder Jugendliche bezeichnet, die in der Regel von Erwachsenen zum Diebstahl angeleitet und ausgeschickt werden. Bandenbosse, sogenannte Patrone, führen die kleinen Diebe in straff organisierten Gruppen zusammen. Die Klaukinder stammen aus südosteuropäischen Ländern, wie Bukarest, Iasi, Moldawien, Suceava, Neamti, Focsani, Bosnien. Sie gehören der „mobilen ethnischen Minderheit“ an, wie heute Zigeuner bzw. Roma-Sippen umschrieben werden. Die Kinder erlernen ihr Diebes-Handwerk teilweise von ihren Eltern oder sie werden in speziellen Diebesschulen in den Künsten des Taschendiebstahls und der Wohnungseinbrüche unterrichtet. Ferner werden sie in den Schulen darauf trainiert, wie man sich bei polizeilichen Festnahmen nach einem Taschendiebstahl verhält und wie man sein Alter und die Identität vor den Behörden verschleiert. Da die in Deutschland eingesetzten Klaukinder aufgrund ihrer Stammeszugehörigkeit - im Gegensatz zu den meisten deutschen Kindern - nicht blondhaarig sind, sondern auffällig dunkelhaarig, werden ihnen, um in der Masse nicht aufzufallen und rasch unterzutauchen zu können, die Haare oftmals hell gefärbt. Gegen die Klaukinder ist unser Staat machtlos, sie dürfen nicht bestraft werden, gelangen nach Festnahmen sofort wieder auf freien Fuß und klauen weiter.
 
Bild: Klaumädchen in Berlin
 

Eingegangene Kommentare:

Gegen Zigeuner darf keiner was sagen,
sie soll man schweigend, duldsam ertragen.
Ein Gutmensch sagt: „Das tolerieren wir,
aber bloß nicht vor meiner eigenen Tür !“

Von oben predigt man uns stille Duldung,
holt alles großmütig rein, voll Huldigung.
Und wer die Wahrheit weiß und was sagt,
wird noch als Nazi angeklagt.

Margot (Rheinland-Pfalz)

Es sind ja auch die Zigeunereltern, die - als die Grenzen offen waren - unsere Stadt überschwemmten. Sie hausten über etliche Monate in einer leer geräumten Russenkaserne. Zufällig lag sie an dem Stadtrand, in dessen Nähe auch wir wohnen.
Beispiel Supermarkt: Weil sie immer in einer Gruppe einkauften, wurde der Markt jeweils vorügehend geschlossen und die Zigeuner vom Wachpersonal begleitet, auch weiblichem, denn diese Damen vesteckten mehrere Hühner unter ihren Röcken und anderes.
Beispiel Straßenbahn: Sie wollten bei anderen Fahrgästen Geld wechseln und griffen sich blitzschnell deren Portmonee. Als ich an meinem Hals eine winzige Bewegung verspürte, war mein Goldkettchen schon weg. Nach ca.6 Monaten war der Albtraum vorbei.

Aber: im schönen Budapest abends in einer Gaststätte der Zigeunermusik zu lauschen, fand ich schon klasse.

Hanna (Leipzig)

Früher war es so, dass regelmäßig Zigeuner mit ihren Wagen umher fuhren und ihre bestimmten Standplätze in unserm Dorf hatten. Ja, dann wurden die Kinder zum Betteln in die Häuser geschickt. Heute , schon bestimmt 2 Jahrzehnte, sieht man keine Zigeuner mehr hier ,
Vielleicht geht es ihnen heute gut.

Renate (Saarland)

Es gibt heute immer mehr genarrte Mitbürger, die Erfahrungen mit Vorurteilen verwechseln. Unsere Vorfahren, die ihre Erlebnisse mit den Zigeunern hatten, waren sicherlich nicht dümmer als unsere heutigen seltsamen Politiker, die uns angebliche „Vorurteile! ausreden wollen.

Ronald (Hessen)

Wir hatten auch immer Angst, wenn sie zu uns ins Geschäft kamen. Da kam ein Erwachsener mit 3 Kindern, während ich bediente, klauten sie was möglich war. Da soll man mal keine Vorurteile haben.

Monika (Frankreich)

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