COCA-COLA-ERNÄHRUNGSBERATER

Sie wird von Millionen Menschen tagtäglich getrunken: Die Coca-Cola. Auf dem Markt gibt es auch die Cola Light und Zero. Laut Werbung beinhalten die beiden letzten keinen Zucker. Aber stimmt das wirklich? FOCUS Online testet die Getränke. »

 

ERNÄHRUNGSBERATER

Leidest Du an Magersucht,
wärst Du gern ein bisschen fetter,
für die beste Schwabbel-Zucht,
Coca-Cola sei Dein Retter.

Sind die Hüften Dir zu schmal,
wärst Du gern ein bisschen breiter,
trink’ zu jedem Tages-Mahl
Coca-Cola -, sei gescheiter.

Sind die Knochen Dir zu fest,
wärst Du lieber mal zerbrechlich,
gib’ mit Cola Dir den Rest,
zuviel Festigkeit ist grässlich.

Sind die Zähne Dir zu weiß,
liebst Du sie mit schwarzer Fäule,
Mundgeruch macht Partner heiß -,
nutz’ die Coca-Cola-Keule.

Bist als Mann Dir zu potent,
weißt nicht hin mit Deiner Kraft,
seh’ Cola-Trinken als Event,
damit bald die Kraft erschlafft.

Machst Du Gelenke gern kaputt,
ist Dein Wunsch Osteoporose,
problemlos kriegst Du Knochschutt,
durch die Coca-Gift-Glukose.

Zur großen Freud’ und Überfluss,
ist Cola solch ein Allzweckmittel,
ich erzähl’ Euch keinen Stuss,
so viel heut’ zum Coc-Kapitel.

 

 

Das Coca-Cola-Verbrechen

Seit mehr als 125 Jahren ist das mit Milliarden Dollar Werbekosten zum „Kultgetränk“ hochgelogene Giftgesöff auf dem Markt. Man muss ganz nüchtern von einem Coca-Cola-Verbrechen sprechen, denn den Herstellern ist - als Kennern des Rezeptes - der Giftcharakter bekannt. Ohne Rücksicht auf die Weltgesundheit wird mit einem gigantischen Aufwand an Organisation eines rigorosen Durchsetzungswillens die braue Brühe an den Mann gebracht. Auch die weltumspannende nationale bzw. imperiale Strategie der USA war der Steigbügelhalter zum dickmachenden und knochenzerstörenden US-Exportschlager Coca-Cola. Prof. Hans Hauner ist Ernährungsmediziner der Technischen Universität München, er weist in einer neuen Studie auf den gefährlichen Säuregehalt der braunen Brause hin. Mit jedem Schluck Cola nimmt der Verbraucher Phosphat auf. Der Körper verliert an Knochenstabilität und -masse. Bei unreflektiertem Cola-Konsum ist zu befürchten, dass das hohe Phosphatangebot massiv die Kalziumaufnahme stört. Kalzium ist das Grundelement in unseren Knochen. Somit muss die Knochenstabilität darunter leiden.
Der Konsum des koffeinhaltigen Getränks hat zudem eine Verminderung des Kaliumspiegels zur Folge. Durch Kaliummangel jedoch, wird die Funktion der Muskeln geschädigt, was bis hin zu Lähmungserscheinungen führen kann. Etwa 140 Milligramm Phosphat stecken in jedem Liter der koffeinhaltigen Limonade und jede Menge „leere“ Kalorien, erklärt der Experte. Ein Liter Cola kommt mit 420 Kalorien einer ganzen Mahlzeit gleich, liefert aber keine Nährstoffe und sättigt nicht. Viel Energie die der Körper nicht braucht und die dann umgewandelt wird in Fettgewebe. Damit trägt Cola vorzüglich bei Kindern zu katastrophalem Übergewicht bei. Frauen, welche ohnehin leicht zum Knochenschwund (Osteoporose) neigen, besonders nach den Wechseljahren (Menopause), wirkt sich der Cola-Genuss als Knie- und Hüftgelenkzerstörer aus. Wurde die Cola lange nur in kleinen 0,25-Liter-Flaschen verkauft, kann man das Säure-Zuckerwasser mittlerweile in Gallonen kaufen. Diese Plastikflaschen mit bis zu vier Litern Fassungsvermögen verführen zu massenhaften Gift-Konsum. Angesichts der zusätzlichen Entwicklung zu den modernen bewegungsarmen Arbeitsabläufen, welche ohnehin zum Knochenschwund beitragen, muss man von einem Cola-Verbrechen im Weltmaßstab reden, von einem verbrecherischen Anschlag auf die Weltgesundheit. In einem verantwortungsvollen Staat müsste Coca-Cola verboten werden !

 

Bild: Lehrer Hempel von Wilhelm Busch

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