HERRE CHRIST ODER WODAN ?

 
HERRE CHRIST ODER WODAN ?
 
Wie ist das mit dem „Herre Christ“,
der nichts als schlecht erfunden ist ?
Von Paulus stammt die Präferenz,
als Kunstprodukt des Orients.
 
Der „Rabbi Schaul“ war jener Fex,
der diesen Gott erfand, des Zwecks,
damit den „Heiden“ künftiglich
die eigene Glaubenskraft verblich.
 
In Wahrheit war der „Zimmermann“
ein Kritiker nur, der danach sann,
wie‘s Judentum zu bessern sei -,
die „Heiden“ war‘n ihm einerlei.
 
Schaul-Paulus war der Lügenwicht,
hört‘ niemals was „Jeschua“ spricht,
er bog postum den Judenstamm
zum „Gottessohn“ und „Opferlamm“.
 
Dem Juden-Glauben tat er Spott
den Deutschen wurd' er niemals Gott.
Er war und blieb ein Wechselbalg,
der Kluge sieht den Paul als Schalk.
 
Uns Deutschen tat nie Jesus Not,
ein Fantasie-Gott schafft kein Brot,
schafft keine Freiheit und kein Ehr‘,
kein‘ Pfaffenpredigt bringt ihn her.
 
Was Deutschen fehlt ist eigener Hort,
sie brauchen Wotans Weihe-Wort,
Wodan-Geistgott der Odem schenkt,
der Seelen-Kraft von innen lenkt.
 
Weg mit dem Jesus aus dem Kopf,
er ist so wertlos gleich dem Kropf !
Wodin-Wodan ist deutsches Ich,
er lebt wie Deutschland ewiglich !
 
Der Zimmermann („tekton“) Jeshua (griech. Jesus, 4 v.0-30 n.0) war ein samaritanisch-stämmiger Galiläer der den Mosaischen Glauben im Sinne Zarathustras moralisch verinnerlichen wollte und von den starren äußerlichen Regeln zu reinigen beabsichtigte. Er beschimpfte im Verlauf seines Reformationsversuches in übelster Art und Weise die Vertreter der Judenreligion, die Sadduzäer und Pharisäer. „Auf einen Weg zu den Heiden geht nicht !“, trug er seinen Anhängern auf. Als „Heiden“ galten die „Nationen“ rund um und fern von Judäa/Israel, also die Nichtjuden. Der Mann wurde wegen Gotteslästerung zum Tod verurteilt und starb an einen Pfahl (griech. „stauros“) gehängt. Seine Anhänger waren ratlos. Dann kam der Mann, der sie lange Zeit im Auftrag des Staates bzw. der Synagoge verfolgt hatte und bemächtigte sich der Gruppe, obwohl er den Jeshua nie gesehen und gehört hatte. Er stritt zunächst heftig mit den Führern der Gruppe, dem Jesusbruder Jakobus und den Vorsteher Petrus. Dieser Mann - Rabbi Schaul aus Tarsus - der alles besser wissen wollte, war ein Privilegierter aus reichem Hause und im Besitz des römischen Bürgerrechts. Er war ein guter Kenner der jüdischen Religion und formte den verhinderten toten Reformer zum „Judengottes Sohn“ und „jüdischen Opferlamm“ um, welches im mosaischen Ritus von nicht geringer Bedeutung war. Damit gab er im Nachhinein dem toten Jeschua-Jesus einen höheren Sinn, den mancher enttäuschte und trauernde Jesus-Freund dankbar aufgriff. Weil er mit diesem Konstrukt bei den jüdischen Wählern ganz natürlich keinen bedeutenden Erfolg haben konnte, führte er die Neuerung ein, dass dieser jüdische Sektenglaube für jeden - auch für Nichtjuden/„Heiden“ - gepredigt werden solle und deshalb die bisher vorgeschriebene Penisbeschneidung für die Sektenmitglieder abgeschafft werden müsse. Obwohl die wahren Jeschua-Mitläufer heftig protestierten, setzte sich die neu zusammengeschusterte Glaubensform über die Ägypter, Syrer, Griechen und Römer schließlich zu einer Weltreligion durch. Dem Schaul/Paulus verdankt die Religionsgeschichte die Erfindung des Christianismus, die der Zimmermann Jeschua-Jesus nicht gewollt hätte.
 
Kritisch abwägende Überlegungen zu den diversen Religionsformen sind unabweisbar zeitlos unverzichtbar. In dieser Hinsicht war man zur Zeit des großen französischen Theoretikers Voltaire (1694-1778), des deutschen Aufklärers Johann Friedrich Struensee (1737-1772) und des Preußenkönigs Friedrich II. (1712-1786), schon zwanzig Jahre vor der „Französischen Revolution“, weiter als heutzutage, nach dem beginnenden Aufklärungsrückfall von 1945. Seit dieser historischen Zäsur wird offiziell eine anachronistische Rejudäochristianisierung betrieben. Die Gretchenfrage, ob hinter wohlklingenden Worten der monotheistischen und buddhistisch-taoistischen Religionsverfechtern und ihren Lehren die Leere lauert, wurde sicherlich von Millionen nachdenklicher Mitmenschen ebenso gestellt, wie von solchen die vor uns lebten. Die direktere, zielführendere Frage wäre: Wo ist die meiste Vernunft zu finden ? Um dabei einigermaßen Boden unter die Füße zu bekommen, muss man möglichst tief in die Philosophie, also Geistes- und Religionsgeschichte einsteigen. Der vordergründige Gewinn wird sein, dass wer sich mit dem Geist beschäftigt sich vergeistigt und jede Vergeistigung macht den Menschen - ein wenig oder mehr - unabhängig vom Somatischen, es führt uns zum Seelischen, aus dem allein die endlichen Befriedigungen geschöpft werden können. Denn die körperlichen Ansprüche wie Glückseligkeiten sind erfahrungsgemäß nicht geeignet, den Menschen dauerhaft ins Glück zu bringen. Auf der Glückssuche zum Glückskern schreiten wir sicherlich voran, wenn es uns gelingt, immer mehr vom lockeren, aufgetünchten Stuck abzubröseln, abzutun, um an das darunterliegende, feste Material heranzukommen. Was bleibt, wenn wir alles Unvernünftige heruntergeholt haben ? Gott im herkömmlichen Sinne sicher nicht, wie die Religionen angeben. Aber die Freiheit ! Die Freiheit vom Unsinn und der Unvernunft, den Fesselungen der Masse. „Du sollst die Stimmen wägen und nicht zählen“, warnt Friedrich Schiller sehr richtig. Wenn wir uns vom Glauben der Massen befreit haben, sind wir ganz mit uns allein und  mithin im Zentrum unseres Kosmos, unserer Weltordnung. Ich könnte als kleiner Apologet des deutschen Altheidentums nun sagen: „Der Od-Gott, der Seelengeist (W-od-an) bleibt uns doch.“ Das ist die altarische Idee, dass die Menschenseele identisch sei mit der kosmischen Urkraft. Der altarische Weda (sskr. „Wissen“) lehrt: „Brahman ist Atman“ („Odin ist Odem“), also: Das Intelligible im Kosmos ist identisch mit des Menschen Intelligenz. Georg Wilhelm Friedrich Hegel (1770-1831), der erste Vertreter des deutschen Idealismus, hat diese gedankliche Wesenheit den „Weltgeist“ genannt. Für unsere germanischen Ahnen war es das Oð/Od/Goð bzw. der Wodan-Wodin-Odin und seine Emanation das Runen-Oðing. Nur als beiläufige Zahlenspielerei: Das Oding, unsere deutsch-germanische „Heilige Schrift“ sagt im Wesentlichen das Gleiche wie die Upanischaden des Weda. Die beiden großen antiken Kosmos-Symbolismen sind Penta- und Hexagramm, gemeint sind die gnostischen Zahlen 5 und 6. Die Oding‘sche Menschheits-Rune 5 zeigt sich als Rudiment, als Bildkürzel des Hexagramms und heißt „mannaz“ (Urmensch). In gematrischer Analyse, also der Buchstabenrechnung, ergibt Mannaz den Buchstabenzahlenwert von 87=8+7=15=1+5=6, also sind Mensch und Kosmos vom gleichen Wert, wie es der Hermetismus lehrte: „Makrokosmos und Mikrokosmos sind eins“. „Mannaz/Mannus“, wie Publius Cornelius Tacitus (58-120) schrieb, galt als göttlicher Stammvater der Germanen/Deutschen („Germania“, Kap. 2:2). Dem arischen Schwestervolk der Eraner/Altperser galt „Manus“ als der im „Avesta“ genannte erste Mensch. Und dem arioindischen Schwestervolk war es der „Manu“ (sskr. „Urmensch/Menschheit“). Die Arier begriffen demzufolge den Menschen ihrer Art als irdische Erscheinung Gottes und als genialen Geist des Kosmos. Das klingt alles wohl theoretisierend und abstrakt und doch kann es dem heutigen Menschen einen wichtigen Fingerzeig zur Selbstverortung geben, nämlich der befreienden Ablösung von den schwülstigen und den manipulativ-historisierenden Religionsmodellen, wie Mosaismus, paulinischer Christianismus, Islamismus und Buddhismus. Wir Nordmenschen können uns auf die Basis einer vernünftigen Religion (Rückverankerung) bzw. auf vernünftige religiöse Aspekte stellen. Die Pythagoreer und mathematisierenden Erilari (Runenmeister) und die Quantenphysiker sind uns da wegweisend vorausgegangen. Die Welt nicht durch „fromme Legenden“ begreifen zu wollen, sondern durch die mathematische Analyse. Dazu gehört auch mit liebevoller Nüchternheit die Bedürfnisse unserer Körperlichkeit akzeptieren und nicht bekämpfen, wie es der mönchisch-irrsinnige Zug am Christianismus über unheilvolle Jahrhunderte gelehrt hatte. Die gepflegte Vernunft unserer Geistseele macht uns frei und die gepflegte Liebe unserer Körperseele macht uns froh. Zwischen diesem Spannungsbogen spielt sich niveauvolles und erfülltes Menschenleben ab.
 
Gott Wodan - eine geistige Kraft personifiziert geschaut - galt im Glauben der Alten in erster Linie und vordergründig als Zauberarzt, als Heilbringer, Wohltäter. Von ihm - dem Psychopompos (griech. „Seelengeleiter“) - erhoffte man sich die größte Heiltat überhaupt, die Reinkarnation, also die Lebensspende aus der Todeskrankheit. Er stand nach der „Interpretatio Romana“ in der Tradition des gleichbewerteten „Hermes Trismegistos“ (röm. „Mercurius Termaximus“), des griech. Hermes, des ägypt. Thot, des röm. Mercurios. Analysieren wir geistes- bzw. religionsgeschichtlich diese „vergötterte Person Wodan“ müssen wir sie mit dem „Logos“ (griech. „Weltvernunft“) gleichsetzen. Unzweifelhaft ist die Vernunft, also die Kraft des rechten und gerechten Denkens eine Energieform welche von Menschenhirnen Besitz ergreifen  kann oder es unterlässt, in einem Gehirn heimisch zu werden. Wenn es eine solche Energie-Wesenheit nicht gäbe, wäre sie nicht existent, könnte sie sich nicht zum Heil der Menschheit bemerkbar und erkennbar machen. So wie es im Kosmos eine Liebeskraft gibt, die der Mensch Frija, Aphrodite, Venus, Isis nennt, so gibt es auch die Macht der Vernunft und des Intellekts. Ob dieser „wodanische Logos“ selbst-reflektiv funktionieren kann ist uns nicht bekannt. Nichts spräche gegen eine vorausgesetzte Annahme. Aber auf jeden Fall müsste es als vernünftiger angeschaut werden, in einem Selbstversenkungsakt, zu Wodan „zu beten“, als zu einem galiläischen „Zimmermann“, der von uns gar nichts wusste und ahnte und der vor ca. 2.000 Jahren im alten Judenland gestorben und begraben worden ist.
 
Dieser psychotische und fluchwürdige, schon zu Lebzeiten verfluchte (1. Kor. 12:3), falsche „Rabbi Jesus“ wurde von seinem Propagandisten, namens Schaul/Paul(us) und Mitläufern zum Losungswort für die absurdeste Geistesverwirrung und den ungeheuerlichsten, historisch exakt belegbaren Menschheitsverbrechen missbraucht. Es begann mit der irrsinnigen judäo-rituellen Erklärung des Paulus, der renitente Zimmermann und Wanderprediger Jeshua-Jesus sei als „Opferlamm für die Sünden der Menschheit“ gestorben und jeder der an diesen Unsinn glaube, würde „den Tod nicht schauen“, was später auf die Verheißung des „ewigen Lebens im Jenseits“ und der „Auferstehung von den Toten“ abgeändert wurde. Der kollektive christenkirchliche Wahn steigerte sich rasch zu einer beispiellosen Erniedrigung der Frauen, ihrer Entfernung aus der Wissenschaft, ihrer physischen Vernichtung in Hexenverbrennungskampagnen, zudem einem vorher nie gekannten Gesinnungsterror gegenüber jedermann, der mörderischen Verfolgung Andersdenkender und Ausmerzung ganzer Stände, Völker und Nationen. All das Schreckliche ist im Namen der sich etablierenden Christenreligion geschehen, die es verstand, den Nimbus einer hochanständigen Organisation vorzutäuschen, gleichzeitig aber zu brutalsten Taten gegen selbstgewählte Gesinnungsgegner fähig wurde, schließlich über das gesamte von ihr dominierte Mittelalter hinweg. Die von hemmungsarmen, machtbesessenen und selbstverliebten Egozentrikern vorgenommenen „theologischen“ und organisatorischen Steuerungen in die Strukturen des katholischen Kirchenaufbaus, wurden von vorderasiatischen und afrikanischen Männern vorgenommen, die zu übersprühenden Visionen und dem daraus entspringenden Fanatismus neigten. Beispielhaft dafür sind die Exzesse um den „geheiligten“ alexandrinischen „Kirchenvater“, „Kirchenlehrer“ und Bischof Kyrill I. (375-444), der die mörderische Schlägergarde der Parabolani unterhielt. Um die diesen frühchristlich-verblendeten Akteuren unliebsame neuplatonische Mathematikerin und Hochschullehrerin Hypatia (355-415) aus dem öffentlichen Leben Alexandriens zu entfernen, ist sie bei lebendigem Leib in einer Kirche mit Scherben und Muscheln zerstückelt worden. Sie steht als exemplarisches Mahnmal der Erinnerung für die Millionen ermordeter Opfer im Verlauf der zahllosen christlichen Heidenverfolgungen.
 
Päpstliches Lob für Massenmord
 
Die Bevölkerung der Sachsengaue versuchte der christliche Frankenkönig Karl auszuwechseln, indem er die Sachsen zu Tausenden mit Weib und Kind nach Francien verpflanzte und an ihrer Stelle in diesen nordischen Gebieten zuverlässige Franken ansiedelte, die dann mit den Resten der sächsischen Einwohnerschaft zu einem Volk verschmolzen. Bereits im Jahre 797 erfahren wir von solchen Massendeportation, die ein Drittel der ganzen einheimischen Bevölkerung erfasste. Wenn es von den siebentausendundsiebzig Sachsen, die Karl im Herbst 795 wegführen ließ, heißt, das seien „so viele wie nie zuvor" gewesen, so wird ersichtlich, dass diese brutalen Maßnahme nicht neu waren. Auch für das Jahr 783 ist bezeugt, dass nach der Schlacht an der Hase Kriegsgefangene in großer Zahl „abgeführt", d. h. aus ihrer Heimat in eine andere Gegend verpflanzt wurden. 4.500 gefangene Sachsen ließ Frankenkönig Karl in Verden i.J. 782, während einer Massenhinrichtung köpfen, die ihm den Namen „Sachsenschlächter“ einbrachte. Diese umgebrachten Sachsen darf man zu Märtyrern ihres Glaubens erklären, denn den mörderischen Übergriffe Karls und seiner katholisierten Franken, lag, nach des Königs eigenen Bekundungen, ein Glaubenskrieg zugrunde, mit der Absicht, das fremde Volk zu christianisieren und zu unterjochen. Darauf ließ Papst Leo III. in der Peterskirche einen Dankgottesdient mit „Te Deum“ abhalten. Der gleiche päpstliche Jubel nach der „Bartholomäusnacht“ in Frankreich geschah nach Ermordung von um 15.000 Hugenotten am 23./24. August 1572.  Papst Gregor XIII.  ließ bei Bekanntwerden des Massakers zum Dank ein „Te Deum“ singen und eine Gedenkmünze prägen. Der Maler Giorgio Vasari wurde beauftragt, drei Wandmalereien in der „Sala Regina“ zur freudigen Würdigung des Ereignisses anzufertigen. Am 11. September 1572 wurde auf Veranlassung des Papstes eine Siegesfeier zur Ermordung des franz. Protestantenführers Gaspard II. de Coligny veranstaltet.
 
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