ES GIBT ZWEI RINGE

 
 
 
Der kosmische Od-Ring des Runen-ODING der Odingi
 
ES GIBT ZWEI RINGE
 
Im Anfang war nur die schwarze Kluft,
dann zogen sich Schimmer darüber.
Es gleißte aus Tiefen des Goldes Glanz,
aus dem Lichten formten sich Lieder.
 
Urmächtige Alben und Alfen gedieh’n,
die waren am Hämmern und Weben,
erschufen zwei Ringe aus Geist und Gold,
als Erbgut dem menschlichen Streben.
 
Aus heiligem Sinn ist Od-Ring gemacht,
den hat uns Gott Wodin geschwungen.
Der andere, ein thursisches Teufelswerk,
ist der Alb-Ring des Nibelungen.
 
Wer die Macht der Nibelungen erstrebt
muss auf Güte und Liebe verzichten,
muss der Unterirdischen Diener sein,
dann lernt er das Gold sich zu schichten.
 
Wer nach dem Ring des Alben greift,
wird seine himmlische Seele vergessen,
der wird dieser Erde triebhaftes Kind
und von Gier zu den Gütern besessen.
 
Der Oding jedoch, des Od-Gottes Spross,
wird Gewinner des Ewigen Lebens.
Er, der den Od-Ring als Kleinod ehrt,
sucht die All-Liebe nimmer vergebens.
 
Nicht güldener, besser der geistige Ring -,
mit ihm wird der Aufstieg gelingen.
Ihn dreht beharrlich mit Willen und Kraft,
dann werdet ihr siegen im Ringen !
 
 
Der Weg zum eigenen Gottesverständnis
 
Seit Jahrhunderten erschallt in Deutschland aus dem Mund der Hellhörigen und Erwachten ihren redlichen, arbeitsamen aber ansonsten schläfrigen Volksgenossen der Ruf entgegen: „Deutschland erwache !“ Wie wenig die Deutschen bis heute kritisch erwacht sind, hinsichtlich der herrschenden Kirchenreligionen, der geschmähten deutschen Geschichte, auch der staatspolitischen Nachkriegsfakten, erweist sich im öffentlich-politischen und privaten Diskurs. Die lieben Deutschen schlafen so hartnäckig, dass selbst denen das Neue nicht auffiel die im tiefsten Herzen sehnsüchtig auf die Wiederauferstehung und Rückkehr ihrer eigenen Religion immer gewartet haben. Wann je haben die Deutschen die Zeichen der Zeit verstanden ?! Nach anderthalbtausend Jahren der Bearbeitung durch die orientalisch-römischen und evangelischen Unterjochungskirchen kommen seit wenigen Jahren die neu hereingetragenen Ansprüche von ebenso fremdartigen Religionen daher und fordern ihrerseits Tribut an Leibern und Seelen. Buddhistische und islamische Lehren missionieren erfolgreich mit ihren Welt- und Gottesverständnissen. Die Deutschen haben dem nichts Eigenes entgegen zu setzen, deshalb werden sie voraussichtlich in den alten und neuen Strömen so völlig ertrinken, dass von ihrer gedanklichen und materiellen Eigenart in absehbarer Zukunft nichts übrigbleiben dürfte.           
 
Dabei wären der eherne Rettungsanker und die tauglichen Segel greifbar, welche dem abdriftenden Boot der Deutschen zunächst einen Halt geben könnten, um dann Fahrt aufzunehmen zum Gelobten Land ihrer Selbstfindung. Die Grundlagen der deutschen Art- oder Heimatreligion sind von mir im authentischen Runen-Verband im Jahre 1981 aufgedeckt und im Jahre 1993 niedergeschrieben worden. Rune heißt Geheimnis. Das germanische Religionsgeheimnis ist entschlüsselt, vor meiner Runen-Erkenntnis war keine andere vorhanden. Mein Buch „ODING-Wizzod - Gottesgesetz und Botschaft der Runen“ ist das Fundament für die Neugestaltung der wahren deutschen Gottesschau. Dazu müssen die neuen Begrifflichkeiten erklärt werden: Das ODING ist das Runen-ABC, das Oding oder Oding-Wizzod ist das deutsch-germanische Wissens- und Glaubensbekenntnis und der Oding ist ein runengläubiger Anhänger der deutschen Heimatreligion. Aus dem Runen-ODING-FUThARK sind die Festzeiten der kalendarischen Kultfeiern ebenso abzulesen wie die germanische Zahlenmystik und vor allem die Gottesverehrung der mit der Menschenseele identischen kosmischen Od-Kraft, dem solaren 21er. Im Sinne des runischen Gottesverständnisses standen die „Deutsche Mystik“ des Meister Ekkehart, wie auch gewisse Ansätze bei Martin Luther und jenen der „Deutsche Romantik“ bis hin zu den Philosophien von Johann Gottlieb Fichte und Georg Wilhelm Friedrich Hegel und Richard Wagner. Für den deutschgläubigen Oding gibt es über der Od-Gottheit in den 12 Dimensionen nichts und darunter die vielfältigen titanischen Ur- und Gegenkräfte wie die des Thursen-Saturn sowie die Dämonen wie Baal, Mammon, Ammon, Jehova, Jeshua, Allah und zahllose weitere. Ich lade jeden Gottessucher ein - der sein Selbst, seine Art und Ahnen achtet, die Oding-Lehre sich zu eigenzumachen. 
 
Der Dualismus ist das große alte indogermanische Leitmotiv der Welterkenntnis. Er kann nur bei den Nordvölkern entstanden sein, weil allein bei ihnen die Kräfte der tötenden Dämonen von Finsternis und Kälte Jahr für Jahr jene des heilenden Frühlings und Sommers mit krasser Gewalt aufeinadertreffen. In den auf uns gekommenen germanischen Edda-Bruchstücken erscheint der Widerstreit zwischen den ordnenden Göttermächten und den thursischen Gegengewalten, während der Asen-Wanen-Streit nur ein sekundäres religionsgeschichtliches Seitenstück ist, nämlich, ob die vergöttlichten Ahnenseelen oder die Himmelsgötter dem Menschen hilfsfähiger sein würden. Die letztgenannte Auslegungsdifferenz wuchs sich bei den indogerm. Brüdervölkern der Arioinder und der Eraner zum grundlegenden und bestimmenden Dualismus aus. Bei den Persern, seit Zarathustra für uns fassbar, verbreitete sich die Lehre vom Kampf der Lichtmächte gegen die Finsterlinge. Er hat die hellenistische Gnosis - aus dessen Wurzeln auch der jesuische und paulinische Christianismus im ersten Jahrhundert unserer Zeitrechnung hervorging - im Wesentlichen ausgerichtet. Der ur-arische Appell der Lichttheologie lautete, wie auch die zarathustrische Mission: „Der Gute Geist (Spontamaniu) ringt mit dem Bösen Geist Angramaniu), wofür entscheidest Du Dich ?“ Dass zwei gegeneinander agierende Weltmächte wirksam sind - wie im Gesamtkosmos so auch in des Menschen Brust - entspricht der Lebenserfahrung eines jedes gereiften Menschen. Auch wird für viel Menschen fühlbar, dass die Wahl bis zu einem gewissen Grade möglich erscheint, sich für die eine oder andere Seite zu entscheiden. Im altnordischen Glauben entschieden sich die Guten für die Gefolgschaft Wodins und strebten zu ihm in die jenseitige Totenhalle der Lichtkämpfer nach Walhall, um sich dort für den Endkampf gegen die Abgrundmächte zu ertüchtigen. Die Frage die sich bis heute den Lauteren, Tätigen und Tapferen stellt, ist, zu welchem Schwurring greift der Erdenbewohner, sagt er sich dem Od-Gott des gutes Sinnes zu, oder sucht er die Teilhabe am dämonischen Intrigenspiel gegen Recht und Ordnung -, gehört er zu den Sonnen-Seelen, oder zu den Minus-Seelen ? Zwei Verlobungs-Ringe oder Wunsch-Ringe stehen zur Auswahl - mit all ihren innewohnenden Ermächtigungen -, sie vermag der Mensch zu ergreifen und zu drehen. Wie entscheidest Du Dich ?
 
Was ich entschlüsselt habe und nachweise, ist die Frohe Kunde, dass nicht allein Arioinder und Eraner, Altägypter und Hebräer über Heilige Schriften verfügen, vielmehr auch die germanischen Ahnen uns eine solche hinterlassen haben. Die Mönchslügen und -intrigen, flankiert vom brutalsten Christenkirchenterror, haben uns Hyperboreer die Ratio-Teutonica, also den Genius verleumderisch abgesprochen und allein einen Furor-Teutonicus nachgesagt, als bestünde die deutsch-germanische Rasse allein aus keulenschwingenden Unholden. Das genau ist der Tenor den wir von den Volks-Feinden - seien ihre Talare und Schärpen schwarz oder rot - seit Jahrhunderten hören mussten. Es ist höchste Zeit dagegen aufzustehen - gibu auja asa !  
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