DER OD-KRISTALL

 
Der Piz-Ot (Ot-Berg) der Albula-Alpen im Engadin. Der Begriff Albula, aus lat. albulus (weisslich),
auch aus gallo-germ. Wortbestand, wie in Alben = Elfen u. Alfen = Ahnenseelen.  
Die „Herren von der Alben“ sind ein Salzburger bzw. Pinzgauer Adelsgeschlecht.
 
 
DER OD-KRISTALL
>> märchenhafte Vision <<
 
Im Engadin, auf höchstem Pfad,
ersteigt der Wanderer den Ot-Piz,
dort ragt auf schroffem Felsengrad,
der alten Völker Götter-Sitz.
 
Der Frühtau glänzt, die Nebel zieh’n,
die Sonnenglut steigt auf im Jahr,
wenn Wintertrolle seitwärts flieh’n,
dann ist die Stund' der Weihe da.
 
In einer einzigen Sonnwend-Nacht,
entlockt dem Fels, steil aufgericht‘,
der mächtig starke Vollmond, sacht,
aus heil’gem Berg das Blaue Licht.
 
Es strahlt im schmalen Höhlentor,
hinaus aus hohem Glaspalast,
wo Od zu Bergkristall gefror -;
des Berges Herz, in Stein gefasst.
 
Wem es gelingt, Herr oder Knecht,
den steilen Aufstieg zu besteh’n,
der ist dem Od als Meister recht,
der darf sich den Kristall erseh’n.
 
Der Zauber-Stein heilt Weh und Not,
jeglich‘ Gebrechen bannt sein Strahl,
selbst Liebes-Zwist bringt er ins Lot,
erschließt sogar den Weg zum Gral.
 
Er macht des Menschen Augen hell,
öffnet dem Sucher Tor und Tür,
geleitet ihn zum Urda-Quell -,
Einsicht zu lernen, nach Gebühr.
 
Wer den Piz-Ot nicht finden konnt‘,
sich einen Bergkristall erstand,
auch dem wird weit der Horizont,
er hält ein Kleinod in der Hand.
 
Mein eigener Od-Kristall
 
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Der Film „Das Blaue Licht“ von und mit der göttlichen Leni Riefenstahl, 1932,
spielt am südtiroler Kristallberg („Monte Cristallo“), der mit 3.221 m ü. M.
die höchste Erhebung der Cristallogruppe in den Dolomiten ist.
Er wurde am 14. September 1865 von einer Dreier-Seilschaft
unter Führung des berühmten Alpinisten Paul Grohmann erstmalig bestiegen.
 
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„Bergkristall“ ist eine Erzählung von Adalbert Stifter (1845/1853), sie erschien erstmals 1845 in der Zeitschrift „Die Gegenwart“ und trug hier noch den Titel „Der heilige Abend“. 1853 fand sie dann in überarbeiteter Fassung unter dem Titel „Bergkrystall“ Eingang in die Sammlung „Bunte Steine“. Die Erzählung soll durch ein Kinderpaar in Hallstatt veranlasst worden sein, das beim Erdbeerensammeln von einem Unwetter überrascht worden war und unter einem Felsen Schutz gesucht hatte. Er schildert einerseits die Natur, in die die Kinder hineingeraten, und andererseits die Wirkung auf sie und für die um sie bangenden und sie suchenden Erwachsenen. Der Autor verwendet altdeutsch-religiöse Motive: Zu Weihnachten verirren sich die Kinder im Hochgebirge, und als sie lebendig und wohlbehalten zu ihren Familien zurückkehren, ist das wie eine solare Auferstehung zum Hochjulfest, an dem der Jul-Friede galt und an dem man sich möglichst mit Gegnern versöhnte. Die Erzählung ist sowohl nach altreligiösem Jahresmythenkreis zu deuten, wie ebenso nach dem adaptierten bekannteren kirchenchristlichen Schema: Der in der altgermanischen „Mütternacht“ oder „Heiligen Nacht“ spielende Geschehnisablauf vermittelt also die Vorbereitungen zur Rückkunft der Sonne bzw. der Sonnenknäbleins Ingwi-Fro. Auch die Todesgefahr in spätherbstlichen Thursen- und Troll-Phase (mögli. christl. „Karfreitag“), die endgültige Rettung aus der Todesgefahr zum germ. „Siegfest“ (mögl. christl. „Ostern“) und die anschließende Erhöhung im „Hohen Maien“ bzw. Versöhnung (mögl. christl. „Pfingsten“). Die Personen der Handlung feiern unbewusst die uralten mythischen Kalenderreigen-Feste, die die Christenkirche auf ihre Art und Weise tradierte. Der Leser erfährt die Bedeutungsdeutungen am eigenen Leib und der eigenen Seele. Der erste Satz der Erzählung ist somit als Vorschau aufzufassen, wobei A. Stifter sich kaum dessen bewusst gewesen sein mag, dass er aus vorchristlich heimatlichen Geist schöpfte: „Unsere Kirche feiert verschiedene Feste, welche zum Herzen dringen“.

Kurzfassung bezüglich des Bergkristalls: Auf dem Rückweg von einem Weihnachtsbesuch bei der Mutter und den Großeltern am Heiligen Abend beginnt es zu schneien und zwei Kinder verlieren die Orientierung. Sie verlaufen sich und geraten immer weiter auf den Berg Gars hinauf. Unversehens sind sie auf dem Gletscher, gehen in eine der blau leuchtenden Eisgrotten hinein – und stoßen dort auf einen Bergkristall, von dem es in der Sage heißt, dass er Liebende wieder vereinen kann. Obwohl er selbst Todesangst hat, sorgt Konrad rührend für seine Schwester und bewahrt sie vor dem Erfrieren.
 
 
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Bedeutung Bergkristall (Fremdtext)
 
Der Bergkristall gehört zu den wichtigsten Edelsteinen und Heilsteinen überhaupt und wird überall auf der Erde gefunden. Die Erde besteht zu etwa 65% aus Silizium, das Mineral aus dem der Bergkristall entsteht. Er ist von allen Heilsteinen derjenige, der Energien am kräftigsten verstärkt, insbesondere Heilenergien, nicht zuletzt wegen seiner einzigartigen Kristallstruktur in der Form einer Helixspirale. Zudem liegt seine große Bedeutung auch darin, die ihn berührenden und die ihn sogar nur umgebenden Energien in ihrer Schwingung zu erhöhen. Er trägt zu einer Bewusstseinserhöhung bei. Bergkristall ist einer der zentralsten Steine des Lichts. Entsprechend förderlich geht er mit hohen, lichtvollen Energien um, während er tiefe, dunkle Energien eher abwehrt. Der Bergkristall ist eine Verbindung zwischen der von uns wahrgenommenen 3D-Welt und dem höheren Bewusstsein. In der antiken Welt wurde er für versteinertes Eis gehalten, welches nicht mehr schmelzen konnte. Darauf ist auch seine Namensgebung zurückzuführen. Die Griechen nannten ihn „krystallos“ was übersetzt „Eis“ heißt. Die Römer glaubten, er sei der Sitz der Götter, welcher ihnen Mut, Weisheit und Treue in der Liebe verleihen könne. Die Indianer legten diesen heiligen Stein zu Neugeborenen in die Wiege, und Buddhisten nutzten ihn, um sich mit seiner Hilfe in der spirituellen Praxis höher verbinden zu können. Bergkristalle wurden seit jeher in religiösen, spirituellen und schamanischen Zeremonien verwendet, um Lebewesen und Gegenstände von negativen Energien zu reinigen und um schwarze Magie, Flüche und Zauber aufzuheben. Sie waren einer der Hauptsteine der alten Hohepriester und wurden als Anhänger um den Hals getragen. Selbst die Kugeln von Hellseherinnen bestehen seit jeher aus Bergkristall. Der Heilstein wurde auch sehr häufig in zahlreichen alten Kulturen, wie bei den alten Ägyptern und Römern, Azteken, Mayas, Kelten, tibetanischen Buddhisten, Aborigines, amerikanischen Indianern und afrikanischen Stämmen als unterstützendes Instrument zur Diagnose von Krankheiten genutzt. Hildegard von Bingen beschrieb seine Wirkung gegen Geschwüre, für die Augen und bei Beschwerden von Herz und Magen. Bergkristall wurde im Mittelalter u.a. gegen Fieber auf die Zunge gehalten und als Mittel gegen Übelkeit, Durchfall und Verdauungsbeschwerden eingesetzt. Die Bedeutung des Bergkristalls und seine Heilwirkungen sind äußerst vielseitig und kräftig. Er kann als einer der bedeutendsten Heilsteine überhaupt bezeichnet werden. Bergkristalle weisen eine hexagonale Molekül- und Energiestruktur auf. Damit stehen sie als einer der wenigen Heilsteine der hexagonalen Energiestruktur des Menschen in ganz besonderer Weise nahe. Je nach Varietät, Form und Kristalldrehrichtung entfaltet er sehr unterschiedliche Wirkungen. Beim reinen Bergkristall werden höchste Preise für ganz klare, reine Kristalle erzielt. Aus Sicht der Steinheilkunde sind aber leicht milchige, bzw. mit leichten Einschlüssen versehene Steine genauso wirksam wie lupenreine Steine. Nur für ganz spezielle Anwendungen, wie z.B. die Meditation, sind lupenreine Bergkristalle mehr zu empfehlen. Bei der Entstehung der Kristalle wird in 3 Wachstumsdrehrichtungen unterschieden: rechtsdrehend, linksdrehend und neutral. Dies besitzt Folgen für die jeweilige Heilwirkung. In der Steinheilkunde spielt die innere Struktur insofern eine Rolle, da diese den Energiefluss in verschiedene Richtungen ableiten und einen gewissen Einfluss auf die nachgesagten Heilwirkungen nehmen kann. Die rechtsdrehenden Kristalle (männliche Kristalle mit zugesprochenen Yang Eigenschaften) lassen sich häufig durch ihre spitz zulaufende Spitze erkennen. Linksdrehende Kristalle (weibliche Kristalle mit Ying Eigenschaften) besitzen tendenziell eine kantige Spitze. Ungeschliffenen Bergkristalle werden eher mit der Yang-Energie, das „Starke“, Dominante und Zielgerichtete in Verbindung gebracht. Bergkristall Trommelsteine und geschliffene Steine verkörpern tendenziell eher die Yin-Energie – die Harmonie, das Weibliche und das Energie spendende. Dies ist eine seltene mögliche Kombination beider Energien in einem Stein, weshalb der Bergkristall besondere Bedeutung beim Aufladen von anderen Heilsteinen besitzt. Im Allgemeinen gilt, dass männliche und weibliche Kristalle ihre stärkste Wirkung auf das jeweils andere Geschlecht ausüben. Andernfalls stärken sie auch die typischen Eigenschaften des eigenen Geschlechts. Rechtsdrehende Kristalle wirken eher anregend und vitalisierend. Linksdrehende Kristalle wirken hingegen eher lösend und klärend bei Spannungen, Schmerzen und Blockaden und sind kühlender. Zudem sind sie am geeignetsten die Hintergründe einer Krankheit oder eines Problems aufzudecken. Es gibt auch neutrale Kristalle, die keine Drehrichtung aufweisen. Diese sind ideal, um sich zu stärken und die eigenen Potentiale zu heben. Grundsätzlich sind jedoch alle Drehrichtungen für alle Anwendungen geeignet. Die „richtige“ Drehrichtung gibt dem Stein eine vollendete Note.
 
Wirkung Bergkristall
 
Der Bergkristall ist ein Meister-Heilstein, ein Katalysator auf dem Weg zu unserem Selbst und verschafft Klarheit sowie Ordnung. Er unterstützt damit die Beruhigung des seelischen Zustands und eine harmonischere Ausrichtung am höheren Selbst. Dieser große Heilstein löst Blockaden und harmonisiert das Energiesystem, d.h. er stärkt unterdrückte oder zu schwache Bewusstseinsaspekte und mildert übertrieben starke Teile unseres Selbst. Er hilft dabei in großem Maße die Selbstwahrnehmung zu steigern und sich besser selbst zu spüren. Der Heilstein unterstützt dabei, dass eigene Bedürfnisse nicht mehr hauptsächlich von äußeren Einflüssen bestimmt werden. Die inneren Bedürfnisse lassen sich dank der Hilfe des Bergkristalls auch wesentlich besser ausleben. Ebenso gibt der Bergkristall Kraft gegen seelische Leiden, die durch innere Zwänge verursacht werden. Zudem ist es der beste Stein, wenn es darum geht eine explosiv erwachte, Schmerzen und Probleme verursachende Kundalini wieder zu beruhigen. Dies geschieht meist, wenn bestimmte Chakren noch nicht vollständig geöffnet sind und die Kundalini an diesen Stellen verharrt. Der Kristall überträgt Energien und Informationen von Heilern und aus seiner Umgebung bzw. von allem, dass mit ihm in Berührung kommt. Bergkristalle eignen sich von allen Steinen am besten, um Informationen aufzunehmen und weiterzugeben, fast wie ein Programmiermedium. Er sorgt dafür, dass die Informationen wahrgenommen und intensiviert werden. Er kann je nach Situation Energie bzw. Informationen speichern, kompensieren und auch wieder abgeben, wird sie aber in jedem Fall deutlich verstärken und auf ein neues, möglichst hohes bzw. optimales Niveau anheben. Entsprechend wird unsere Aura vergrößert und gestärkt, wenn wir einen Bergkristall in der Hand halten oder am Körper tragen. Unsere spirituellen Fähigkeiten werden angehoben und leicht vergrößert. Er besitzt auch durchaus positive Einflüsse auf die Konzentration, Achtsamkeit und das Gedächtnis, was seine Bedeutung als Meditationsstein noch weiter anhebt. Er verbessert auch die Wirkung von Akupunkturnadeln signifikant, wenn diese mit ihm ausgekleidet sind. Eine Besonderheit von Bergkristall ist, dass er auf alle unsere Körper-Chakren, vom Scheitel bis hinab zu den Füssen, gleichsam einwirkt und sie dabei harmonisiert. Er steht für unser Kronen-Chakra und ist in stärkster Resonanz zu ihm. Der Kristall wirkt damit auf unsere gesamte Inkarnation ein. Bergkristall hilft Offenheit und gegenüber anderen Menschen eine klarere Wahrnehmung zu verschaffen. Zusätzlich wird er als Förderer des Gerechtigkeitssinns verstanden und verleiht seinem Träger ein besseres Gespür für den richtigen Zeitpunkt.
 
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