DIE RETTER

 

DIE RETTER

Rings um Germanien toben Wetter,
niemals stand das Volk im Frieden,
dann erschien der Abwehr-Retter,
festen Sinn wie Stahl zu schmieden.

Deutsches Herz-Land, bist umgeben,
wie kein zweites hier auf Erden,
vom gemeinsten Räuber-Streben,
Not und Tod der Kriegs-Beschwerden.

Immer kamen fremde Horden,
deutschen Fleiß für sich zu nutzen,
brennen, rauben, schänden, morden,
Volkes Kraft erneut zu stutzen.

Und das Völkchen ließ sich scheren,
wie die Schäflein auf den Weiden,
dachte nicht dem Feind zu wehren,
duldet’ aller Drangsal Leiden.

Nicht allein mit Schwert und Bogen,
auch mit Leim-Rut’ und mit Netzen
kamen sie zum Fang gezogen,
Volk ins Lügen-Garn zu hetzen.

Einst der goldene Lockruf Romas,
dann der Wahn vom „Weißen Christe“,
verschlagen, pfäffische Fantômas -,
und spät die Predigt des Marxiste.

Wenn die deutschen Sorgen stiegen,
bedurfte es der Trommel-Rührer -,
um den Landfeind zu besiegen,
wachten Kämpfer auf und Führer.

Arminius, den Cherusker, loben
wir, den größten Vorbild-Helden;
soll er aus der Walhalla droben,
stets verjüngt zurück sich melden !

Denn auch heut’ geh’n wir in Fesseln,
fremden Mächten schwer zu fronen,
schmausen zwar aus vollen Kesseln,
doch am Fuß von Feindes-Thronen.

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